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Wettbewerb: Das sind die innovativsten Mittelständler Deutschlands (Auswahl)

Foto: HAMISH JOHN APPLEBY

Was sich von den Besten lernen lässt Das sind die innovativsten Mittelständler Deutschlands

Innovation ist der Schmierstoff der Wirtschaft. Nur Firmen, die sich kontinuierlich erneuern, können sich dauerhaft im harten Überlebenskampf der Globalisierung behaupten. Der Wettbewerb "Top 100" kürt die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstandes. Die nächste Runde startet jetzt.

Digitalisierung der Energiewende, künstliche Intelligenz, IT-Forensik: Die innovativsten Mittelständler packen wesentliche Zukunftsfragen an und entwickeln Lösungen für die Welt des 21. Jahrhunderts. 100 disruptive Kraftpakete quer durch alle Branchen versammelt der Wettbewerb "Top 100" , der in diesem Jahr in seine 24. Runde geht. Er würdigt den Mut und die Kreativität dieser Pionierunternehmen und unterstreicht ihre volkswirtschaftliche Bedeutung. mm online stellt einige der spannendsten Unternehmen in der Bildergalerie vor; wie es zur Auswahl kam können Sie unten in "Die nächsten Top 100" nachlesen.

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Wettbewerb: Das sind die innovativsten Mittelständler Deutschlands (Auswahl)

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In Sachen Innovation lassen die Top 100 die Masse der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland weit hinter sich. Sie wachsen im Schnitt 28 Prozentpunkte stärker als ihre jeweilige Branche; 41 Prozent sind nationale Marktführer, mehr als jedes zehnte Unternehmen spielt sogar in der Weltspitze ganz vorne mit.

Marktneuheiten und Verbesserungen trugen bei den Gewinnern des Jahres 2016 allein 40 Prozent zum Umsatz bei (KMU generell: 6,6 Prozent). Die Top 100 geben durchschnittlich 13,5 ihres Umsatzes für Innovationsprozesse aus, mehr als acht Mal soviel wie andere Unternehmen ihrer Größenklasse. Sie nehmen die Verbesserungsvorschläge ihrer Mitarbeiter ernst und arbeiten intensiv mit Kunden, Lieferanten und Wissenschaft zusammen.

Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Das zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Die am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen müssen sich in drei Größenklassen einem harten, wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahren unterziehen. Die Auslese umfasst mehr als 100 Indikatoren in fünf Kategorien und nimmt die Management-Performance, das Klima, interne Prozesse, das Marketing und den Gesamterfolg unter die Lupe.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in der abgelaufenen Runde 2015/ 2016 für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100.

Die nächsten "Top 100"

Der Wettbewerb "Top 100", ausgerichtet von Compamedia, geht in die nächste Runde. Die wissenschaftliche Leitung hat Nikolaus Franke, Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er und sein Team entscheiden, welche Unternehmen die Auszeichnung erhalten. Eine hochkarätige Jury, unter anderem mit Consulting-Legende Roland Berger, Ex-Telekom-CEO und Investor René Obermann sowie den Unternehmern Jochen Schweizer und Lars Hinrichs, wählt dann die Sieger der ersten drei Ränge in jeder Größenklasse. Für die Jury spricht in diesem Jahr mm-Chefredakteur Steffen Klusmann. Die Auszeichnung wird auf dem Deutschen Mittelstandssummit am 23.6.17 in Essen vergeben. Interessierte Firmen können sich ab sofort hier  anmelden.

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