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Top Consultants 2020: Die besten Berater für den Mittelstand

Top Consultants 2020 Die Besten für den Mittelstand

Kleine und mittlere Unternehmen brauchen Berater, die ihnen auf Augenhöhe begegnen. Die qualifiziertesten Vertreter der Zunft würdigt der Wettbewerb Top Consultant. manager magazin präsentiert die Gewinner des Jahres 2020 exklusiv.

Aufschwung oder Konjunktureinbruch, Globalisierung oder New Work: Jeder wirtschaftliche Trend erreicht auch den Mittelstand. Doch die Unternehmen lassen sich nur auf die Consulter ein, wenn diese ein profundes Verständnis für ihre Situation nachweisen können - denn was für einen Konzern stimmt, muss für Mittelständler noch lange nicht passen.

Top Consultants 2020

Mittelständische Unternehmen profitieren von Beratern, die ihre speziellen Bedürfnisse verstehen. Die besten Berater für den Mittelstand ermittelt der Wettbewerb TOP CONSULTANT, den compamedia in diesem Jahr zum 11. Mal organisiert hat. Die Teilnehmer konnten im Rahmen eines unabhängigen wissenschaftlichen Verfahrens ihre Mittelstands-Kompetenz unter Beweis stellen.

Prof. Dietmar Fink von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Bianka Knoblach, Geschäftsführerin der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung in Bonn, ermittelten in eine großangelegten Kundenbefragung die Qualität der 133 teilnehmenden Consulting-Häuser. 101 Teilnehmer erreichten eine "sehr gute" oder "gute" Bewertung und dürfen das Siegel Top-Consultant 2020 tragen.

Unter den drei Siegern jeder Größenklasse kürte eine hochkarätige Jury (www.top-consultant.de/jury ) zusätzlich den Erstplatzierten als "Berater des Jahres".Informationen zu den im Wettbewerb prämierten Firmen können unter www.beste-mittelstandsberater.de  eingesehen werden.

Der Beratervergleich "Top Consultant" schafft Transparenz. Er analysiert die Professionalität der Wettbewerbsteilnehmer in elf Kategorien, geclustert nach Kompetenz, Seriosität und Anschlussfähigkeit an den mittelständischen Kundenkreis. Zusätzlich wird die Zufriedenheit der Kunden abgefragt. Etliche haben sich zum wiederholten Mal durchgesetzt.

Die "Top Consultants" des Jahres 2020 spiegeln die ganze Breite der Fragestellungen kleiner und mittlerer Unternehmen. An der Spitze der drei Größenklassen stehen Experten, die ihren Klienten in schwierigen Turnaround-Prozessen zur Seite stehen, sie durch die Untiefen der Digitalisierung lotsen oder - ganz handfest - durch die Vielfalt der DIN-Zertifizierungen.

"Konjunkturelle Unsicherheiten wie Brexit und Handelskriege erhöhten 2019 die Nachfrage nach gutem Rat, das spiegelt sich auch in den Umsätzen der Top Consultants", erläutert Studienleiter Dietmar Fink. Im Schnitt erzielten sie Umsätze in Höhe von 6,2 Millionen Euro.

Dabei eilten Personalberater ihren Wettbewerbern weit davon: Sie erzielten 2019 im Schnitt 14,4 Millionen Euro Umsatz, gefolgt von IT-Beratern mit 7,8 Millionen Euro. Managementberater lagen mit 5,4 Millionen Euro Umsatz stabil im Markt. Organisationsentwickler mussten sogar Umsatzeinbußen von 15 Prozent verkraften und landeten bei 2,3 Millionen Euro, was zu leichtem Mitarbeiterabbau führte. Den größten Umsatzsprung erzielte die Nische der Technischen Berater: Sie konnten ihre Umsätze um 39 Prozent steigern, auf im Schnitt 1,7 Millionen Euro Umsatz.

Die stärkste Nachfrage kommt nach wie vor aus den deutschen Leitindustrien, der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Autoindustrie steuern zusammen 34 Prozent zum Umsatz der Top Consultants bei. Aus dem Handel und der Finanzbranche stammen nahezu jeweils ein Zehntel des Umsatzes. Telekommunikation, Medien und Pharma sind mit sechs Prozent ebenfalls bedeutende Kundensegmente. Technische Berater erhielten jeden fünften Auftrag aus der Energiebranche.

Top Consultants beschäftigen durchschnittlich 32 Mitarbeiter, in der IT- und der Personalberatung sind es rund doppelt so viele. Der Mitarbeiterzuwachs blieb insgesamt stabil, rund 12 Prozent der Beschäftigten sind 2019 neu dazugekommen, bei den stark wachsenden Headhuntern war es sogar jeder Vierte. Die Berater arbeiten intensiv mit Freelancern. Im Schnitt ist jeder dritte Beschäftigte auf freiberuflicher Basis tätig, bei den Organisationsentwicklern ist es fast die Hälfte.

Frauen bleiben in der Leitungsebene der Top Consultants immer noch stark unterrepräsentiert. Drei Viertel aller Beratungen weist auf Partner- oder Geschäftsführer-Level einen Frauenanteil zwischen Null und 20 Prozent aus. Bei Personal - oder Organisationsberatern sind Frauen am ehesten anzutreffen, und zwar auf der Ebene der einfachen Berater.

Top Consultants sind im Schnitt 40 Jahre alt. Unter den Leitenden hat mehr als die Hälfte einige Jahre außerhalb der Beraterwelt Erfahrungen gesammelt. 87 Prozent haben studiert, Ingenieure und Volkswirte dominieren.

Rund 1.500 Euro konnte ein Top Consultant 2019 pro Tag abrechnen, die Spanne der Tagessätze lag zwischen 800 und 2.500 Euro. Organisationsentwickler sind mit rund 1.700 Euro am teuersten, dicht gefolgt von den Personalberatern. Die Anzahl der Klientenunternehmen nahm um sieben Prozent auf 141, die der Projekte leicht auf 134 zu. Aufs einzelne Projekt gerechnet, erzielten die im Top Consultant-Wettbewerb ausgezeichneten Berater im Schnitt Honorare von 101.000 Euro.