Sonntag, 26. Januar 2020

Tech-Gipfel in New York Partner statt Gegner - auf diese Trump-Geschenke hoffen jetzt Apple, Google und Co

25 Big Shots an einem Tisch: Diese Tech-Größen kamen zu Trumps Gipfel
REUTERS

3. Teil: Trump versus Bezos - erst die Drohung, jetzt die Kooperation

Einer, dessen Auftritt im Trump Tower ebenfalls mit Spannung erwartet worden war, ist Jeff Bezos, Gründer und Chef der Handelsplattform Amazon Börsen-Chart zeigen. Bezos ist gleichzeitig Inhaber der Tageszeitung "Washington Post", die Trump im Wahlkampf zum Teil scharf kritisiert hatte.

Trump hatte daraufhin behauptet, Bezos habe die Zeitung lediglich erworben, um sich Steuervorteile für Amazon zu verschaffen (obwohl Bezos die "Post"-Anteile persönlich hält) und über die Berichterstattung die Politik zu beeinflussen. "Wenn ich Präsident werde, oh, dann haben sie Probleme", so Trump seinerzeit.

Und heute? Ist der Konflikt offenbar vergessen. Amazon kann im Zuge der von Trump angekündigten Deregulierung darauf hoffen, dass es in vielen US-Staaten weiterhin von der Umsatzsteuer verschont bleibt. Firmenchef Bezos nannte das Treffen mit Trump im Nachhinein produktiv. Er teile die Ansicht, dass die Regierung Innovationen zu einem Kernthema machen sollte, weil "dadurch im ganzen Land eine Menge Jobs entstehen könnten".

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