Neuer "Taxi Messenger" Facebook fährt den Wagen vor

Hallo Taxi: Jetzt kann man auch über den Facebook-Messenger einen Wagen rufen

Hallo Taxi: Jetzt kann man auch über den Facebook-Messenger einen Wagen rufen

Foto: Henning Kaiser/ picture alliance / dpa

Das Taxi-Gewerbe sucht seine Kunden jetzt auch im mobilen Netz: Um gegen die neuen App-Konkurrenten wie Uber oder MyTaxi bestehen zu können, wollen deutsche Taxibetreiber Facebooks Kurzmitteilungsdienst Messenger nutzen. Die Genossenschaft Taxi Deutschland stellte dafür am Mittwoch gemeinsam mit dem europaweiten Service Taxi.eu einen neuen Bestelldienst vor. Der "Taxi Messenger" soll in fast 100 Städten im gesamten Bundesgebiet verfügbar sein. Hinterlegt seien weitere rund 2500 Städte und Gemeinden.

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Mit dem Taxi Messenger solle die Bestellung einfacher gemacht werden, sagte Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender von Taxi Deutschland. Wer den Facebook Messenger startet, muss dafür in der Suche nach Personen oder Gruppen "Taxi Messenger" eintippen und auswählen. Danach müsse der Standort als Nachricht gesendet werden. Der Nutzer erhalte daraufhin eine Antwort mit seiner georteten Adresse und kann die Bestellung verbindlich bestätigen.

Seit Anfang April lassen sich Taxis auch über den ebenfalls zu Facebook  gehörenden Kurzmitteilungsdienstes WhatApp bestellen. Die Taxi-Zentralen wollen sich mit solchen Zusatzfunktionen besser gegen die App-Konkurrenz wie MyTaxi von Daimler  oder die Taxi-Vermittlung von Uber wappnen.

dpa/mh
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