Dienstag, 28. Januar 2020

Exklusiv Bei der Telekom wächst das Unbehagen mit John Legere

T-Mobile-Chef John Legere: Einhegung der US-Tochter als "zentrale Frage"

Bei der Deutschen Telekom mehren sich die Stimmen, die eine engere Einbindung der US-Tochter T-Mobile in die Steuerungsstrukturen des Konzerns fordern. In Aufsichtsrat und Management wächst zudem das Unbehagen mit CEO John Legere (61). Dies berichtet das manager magazin. "Wir müssen T-Mobile US enger einbinden", fordert Betriebsratsboss und Aufsichtsrat Josef Bednarski (64), "davon bin ich fest überzeugt." Man müsse etwa darüber nachdenken, die Steuerungslogik des Konzerns entsprechend zu verändern.

Auch ein Aufseher der Kapitalseite erklärt die Einhegung der US-Tochter im manager magazin zur "zentralen Frage". Bislang bleibt der deutsche Aufsichtsrat etwa bei den Vergütungsverhandlungen mit dem US-Management außen vor. Ein konkreter Plan stehe Insidern zufolge indes noch nicht. Solange die Entscheidung über die Fusion von T-Mobile US und Sprint in den USA offen sei, halte man sich noch zurück.

Sobald in dieser Frage Klarheit herrscht, dürfte CEO John Legere das Unternehmen den Recherchen zufolge bald verlassen. Er hat die US-Tochter erfolgreich transformiert. T-Mobile US ist heute für mehr als die Hälfte des Gewinns der Deutschen Telekom verantwortlich. Legere habe seine Aufgabe erledigt, heißt es in der Konzernführung. Wahrscheinlichster Nachfolger ist demnach Mike Sievert (49), COO und President von T-Mobile.

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