Donnerstag, 17. Oktober 2019

Flug-Flatrate - Surf Air entert Europa Einmal All-you-can-fly, bitte

All-you-can-fly: Das Konzept Flatrate gibt es jetzt auch für Geschäftsreisende
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All-you-can-fly: Das Konzept Flatrate gibt es jetzt auch für Geschäftsreisende

2. Teil: Abstürze inbegriffen

Der Monatsbeitrag von Fly Club Air: Zwischen 1495 und 1895 Pfund (bis 2200 Euro) - je nachdem, wie viele Flüge man sich im Vorfeld reservieren will. Die Aufnahmegebühr liegt bei 595 Euro. Und ähnlich wie bei Netflix ist die Mitgliedschaft - nach drei Startmonaten - monatlich kündbar.

Dass das Geschäftsmodell, das Surf Air in den USA angeblich bereits 3000 zahlende Mitglieder beschert hat, auch in Europa funktionieren kann, daran hat der Take-Air-Gründer Matthieu Dardenne keine Zweifel. "Kurzsstreckenfliegen für Vielflieger ist in Europa kaputt", sagt er. "Es kostet einfach zu viel Zeit und ist in der Regel extrem nervig."

Den Betrieb von Take Air hat Dardennne trotzdem im Januar eingestellt. Und will es nun im Zusammenschluss mit Fly Club Air erneut versuchen. Und auch in den USA ist mitBeacon Air bereits ein "All you can fly" Anbieter gescheitert.

An das Geschäftsmodell der Flatrate-Airline glaubt Dardenne aber noch immer. "Dass ein Geschäft scheitert, heißt nicht, dass ein Geschäftsmodell nicht funktioniert", sagte er manager-magazin. "Das Geschäft mit dem Fliegen ist bloß alles andere als einfach."

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