Tech-Standorte in der EU Wo Tech-Unternehmen in Europa investieren sollten

Welche Regionen in der EU eignen sich besonders als Standort für Hochtechnologie? Während viele Städte und Gemeinden in Deutschland ihre Position verbessern konnten, könnte mit Großbritannien ein wichtiger Wettbewerber künftig entfallen. Der Brexit bietet Chancen - für Regionen in Ungarn, Polen und in Nordeuropa.
Motorenmontage von Audi in Györ: Verlässt Großbritannien die EU, dürften viele Unternehmen sich verstärkt in Ungarn und Polen umschauen

Motorenmontage von Audi in Györ: Verlässt Großbritannien die EU, dürften viele Unternehmen sich verstärkt in Ungarn und Polen umschauen

Foto: Audi

Verliert die globale Konjunktur an Fahrt, bleibt für viele mittelständische Unternehmen nur die Internationalisierung und Expansion, um das Wachstumstempo zu erhalten. Vor allem das verarbeitende Gewerbe, das in den Branchen mittlere und Hochtechnologie unterwegs ist, muss bei der Auswahl eines neuen Werkes viele Standortbedingungen beachten: Neben den klassischen für Unternehmen wichtigen Faktoren wie Steuerbelastung, Löhnen und Produktivität spielt auch der Zugriff auf wissensintensive Dienstleistungen mit hohem Technologieniveau eine Rolle.

Es ist kein Zufall, dass sich zum Beispiel in Süddeutschland rund um Universitäten und größere Industriekonzerne weitere Technologieunternehmen angesiedelt haben - und diese Regionen rund um Städte wie Ingolstadt, München oder Erlangen ihre Standortbedingungen im internationalen Wettbewerb sogar noch verbessern konnten. Die Unternehmensberatung Contor hat mit Blick auf 30 verschiedene, für Tech-Unternehmen wichtige Indikatoren eine Übersicht erstellt, welche Regionen in der Europäischen Union für Hochtechnologie-Unternehmen besonders interessant sind. (Mehr zur Methode zur Erstellung der Studie erfahren Sie hier).

Deutschland, Irland und Großbritannien dominieren

Das Ergebnis der Studie: Vor allem Deutschland und Großbritannien haben eine sehr starke Stellung und bieten Technologie-Unternehmen gute Standortbedingungen. Allein unter den Top-100 EU-Regionen finden sich 47 deutsche Regionen, 33 aus Großbritannien und 20 Regionen aus 9 weiteren Staaten. In Deutschland ist vor allem der Süden stark: Hier spielen die hohe Produktivität sowie die hohe Qualifikation der Mitarbeiter und Dienstleister im Bereich Hochtechnologie eine wichtigere Rolle als die vergleichsweise hohe Steuerbelastung in Deutschland.

Mit Blick auf den im Oktober nahenden Brexit bedeutet das auch: Großbritannien droht sich selbst aus einer hervorragenden Position im internationalen Wettbewerb herauszuschießen. Die Gewinner dieser Entwicklung könnten Irland, Deutschland oder Regionen in Polen, Ungarn, Dänemark oder Norwegen sein: Wem Großbritannien als Nicht-EU-Land keine Perspektive mehr bietet, der findet an zahlreichen Standorten in Europa interessante Alternativen. (Die komplette Studie über Hochtechnologie-Standorte in der EU finden Sie hier .)

Warum Deutschland, Irland und Großbritannien stark sind

Den "besten Technologiestandort der EU" gibt es laut der Contor-Studie nicht: Dafür sind die Anforderungen der Unternehmen zu verschieden. Dennoch lassen sich durch die Auswertung der wichtigsten Standort-Anforderungen aus insgesamt 1342 Regionen immerhin 336 EU-Regionen herausfiltern, die als "gut geeignet" gelten dürfen (bestes Viertel in der Untersuchung). Diese Regionen sind auf der EU-Karte (zur interaktiven Karte geht es hier ) grün dargestellt. Die übrigen Regionen sind gelb und - bei absteigender Attraktivität - rot dargestellt.

Unter den 30 Indikatoren, welche die Standortwahl eines Unternehmens beeinflussen, wurden folgende Standort-Faktoren besonders hoch gewichtet:

Unternehmensindikatoren: Hier ist die Mischung aus Steuerbelastung, Löhnen und geleisteten Arbeitsstunden auf der einen Seite und der Produktivität auf der anderen Seite wichtig.

Regionale Attraktivität: Die regionale Attraktivität wird vor allem durch die Demographie und den Wohlstand bestimmt. Die Annahme bei der Erstellung der Studie war, dass tendenziell jüngere und wachsende Gesellschaften aufgeschlossener für technische Innovationen sind und ein größeres Potential an technikaffinen Arbeitskräften bieten. Außerdem können sich wohlhabende Gesellschaften technische Innovationen in einer größeren Breite eher leisten und vergleichsweise mehr Geld in Bildung und Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte investieren.

Verkehrsinfrastruktur: Zugang zu Bahn-, Autobahn- und Flughafenanschlüssen ist entscheidend - das Straßen- und Wegenetz spielt eine wichtige Rolle.

Bildung: Hier wird ein grundsätzlicher Zusammenhang zwischen Technikaffinität und Bildungsstand gesehen. Je höher das Bildungsniveau in einer Region und je größer das Angebot von Schulen und Hochschulen, desto leichter dürfte es werden, qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen.

Technikaffinität: Hier wird in erster Linie ein Zusammenhang zwischen dem verarbeitenden Gewerbe als Anwender von Hochtechnologie und als Produzenten von Hochtechnologie hergestellt.

Top 3: Ingolstadt vor Dublin und London

Platz 1 Ingolstadt: In Ingolstadt hat die VW-Tochter Audi ihren Hauptsitz. In den vergangenen Jahren hat die Einwohnerzahl der kreisfreien Stadt Ingolstadt überdurchschnittlich zugenommen - was auch mit dem Bedarf an hochqualifizierten Arbeitskräften und der vergleichsweise guten Bezahlung in der Autoindustrie zu tun hat. Während die Einohnerzahl im Durchschnitt der EU-Regionen seit 2004 lediglich um rund 1 Prozent gewachsen ist, ist die Zahl in Ingolstadt um 4,50 Prozent gestiegen. Außerdem ist das Durchschnittsalter in den vergangenen 15 Jahren durch den Zuzug jüngerer Beschäftigter sogar leicht gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt liegt klar über dem Mittelwert und hat sich zuletzt stark erhöht. Die Arbeitslosigkeit ist so gering wie in kaum einer anderen EU-Region.

Zudem ist das Bildungsniveau in Ingolstadt und dem Regierungsbezirk Oberbayern besonders hoch. 38 Prozent der Bevölkerung in Oberbayern in einem Alter von 25 bis 64 Jahren haben Hoch- oder Fachhochschulabschluss. Auch die Forschungsausgaben in Ingolstadt sind mit 4,5 Prozent der Gesamtwirtschaftsleistung deutlich höher als der Durchschnittswert von 2 Prozent. Autoindustrie und verarbeitendes Gewerbe haben für Ingolstadt eine starke Bedeutung. Auch im Bereich der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ist die Region stark. Der Bereich wissensintensiver Dienstleistungen mit hohem Technologieniveau ist deutlich überdurchschnittlich vertreten.

Zwar liegt die Steuerbelastung in Deutschland mit 49 Prozent leicht über dem EU-Durchschnitt. Auch die Löhne für die Beschäftigten haben sich in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich erhöht auf ein deutlich überdurchschnittliches Niveau. Dafür ist aber auch die Produktivität im verarbeitenden Gewerbe in Ingolstadt leicht überdurchschnittlich gestiegen und liegt jetzt in der Nähe des Höchstwertes in der EU: Die höheren Arbeitskosten werden durch Steigerungen der Produktivität aufgefangen, so dass der Standort - auch auf Grund der günstigen Bevölkerungsentwicklung - extrem attraktiv bleibt.

Platz 2 Irland / Mid East (Dublin): Das legendäre irische Niedrigsteuer-Modell trägt dazu bei, dass die Region Mid-East rund um Dublin für viele Unternehmen als Standort attraktiv ist. Die Steuerbelastung in Irland gehört zu den geringsten in der EU - und nun wehrt sich Irland nach Kräften dagegen, dass IT-Riesen wie Apple Steuern nachzahlen sollen. Die Zahl der geleisteten Wochenstunden liegt mit 36 Stunden nur eine Stunde unter dem Durchschnitt. Die Arbeitnehmerentgelte haben sich in den letzten Jahren eher durchschnittlich entwickelt, dafür gehört die Produktivität im verarbeitenden Gewerbe zu den höchsten aller EU-Regionen. Kaum ein Land hat von der Aufnahme in die EU so stark profitiert wie Irland. Das Steuerdumping-Modell, stößt jedoch seit längerem bei den EU-Nachbarn auf Kritik.

Die irische Regierung lässt die Kritik abtropfen, denn die Zahlen in der Region Mid East sprechen für sich: Die Einwohnerzahl der Region ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich um ca. 5 % gewachsen. Die Bevölkerung in der Region ist vergleichsweise jung: Das Medianalter liegt mit 36 Jahren deutlich unter dem EU-Mittelwert in Höhe von 44 Jahren. In keiner anderen EU-Region ist das Bruttoinlandsprodukt seit 2004 so stark gestiegen wie in der Region Mid-East: Inzwischen liegt man rund um Dublin sogar leicht über dem EU-Durchschnittsniveau. Auch der Arbeitslosenanteil hat sich äußerst stark verringert Auch die Entfernung zu einer großen Universität ist mit 35 Kilometern sehr gering. Auch die Zahl der Menschen mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss liegt deutlich über dem Durchschnitt aller EU-Regionen.

Platz 3 City of London / Camden:

Die britische Region Camden & City of London gehört zum inneren Bereich der Stadt London. Seit 2004 ist die Bevölkerungszahl der Region sehr stark um ca. 10 Prozent gestiegen. Das Bild einer relativ jungen Region wird unterstützt durch einen überdurchschnittlichen Anteil an Menschen unter 15 Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt in der Region London liegt weiterhin auf dem höchsten Wert in der EU, obwohl es sich zuletzt nur noch durchschnittlich entwickelt hat. Die Arbeitslosenquote hat sich deutlich verringert und liegt insgesamt auf niedrigem Niveau. Die Verkehrsinfrastruktur ist exzellent, Autobahn, Bahn und Flughäfen liegen in unmittelbarer Nähe.

Die Region London punktet vor allem mit gut ausgebildeten Mitarbeitern und einer niedrigen Steuerbelastung. Die Steuerbelastung in Großbritannien liegt deutlich unter dem EU-Mittelwert. Der Anteil der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Hochschulabschluss ist der höchste in der gesamten EU. Auch der Anteil an Beschäftigten im Bereich wissensintensiver Dienstleistungen mit hohem Technologieniveau der höchste in der gesamten EU. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Prozent des BIP sind dagegen nur durchschnittlich.

Die britische Regierung hat angedeutet, nach einem Brexit weiterhin mit niedrigen Steuersätzen Unternehmen anlocken zu wollen. Ob ihr das als Nicht-EU-Land weiterhin gelingen wird, ist fraglich - zumal ein Handelsabkommen mit der EU noch immer in weiter Ferne ist. Auf diese Weise droht Großbritannien seine Standortvorteile im internationalen Wettbewerb zu verspielen.

Warum Ungarn, Polen und Finnland zu Brexit-Gewinnern werden könnten

Der Exodus von Unternehmen aus Großbritannien hat bereits begonnen - nicht nur im Bankgewerbe schauen sich internationale Konzerne nach neuen Standorten um. Ein möglicher No-Deal-Brexit dürfte Großbritannien hart treffen, da insbesondere im verarbeitenden Gewerbe die Lieferketten lang und kompliziert sind. Eine harte Grenze ohne Handelsabkommen mit der EU dürfte nicht nur der Autoindustrie und ihren Zulieferern einen Schlag versetzen. Nimmt sich Großbritannien selbst aus dem Spielfeld, stehen für Unternehmen jedoch zahlreiche Alternativen in der EU als attraktive Standorte zur Verfügung. Sie könnten laut Contor Studie zum Beispiel im Norden in Norwegen liegen. Oder im Osten und Südosten Europas, in Ungarn, Polen oder Tschechien.

Drei Beispiele für attraktive Hochtechnologie-Regionen - nicht nur für Unternehmen, die sich aus Großbritannien zurückziehen.

Rang 32 - Helsinki: Die Region Helsinki-Uusimaa ist die Region um die finnische Hauptstadt Helsinki. Auch der Nokia-Standort Espoo gehört dazu. Die Region umfasst einen Küstenstreifen von 200 Kilometern Länge und einer Tiefe von 55 Kilometern. Die Hauptstadt Helsinki liegt in der Mitte dieses Streifens direkt an der Küste. Die Einwohnerzahl in der Region ist um 5 Prozent gewachsen und damit fünfmal so stark wie im EU-Durchschnitt. Das Durchschnittsalter liegt noch immer deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Das Lohnniveau ist zwar hoch. Dafür ist jedoch auch die Produktivität im verarbeitenden Gewerbe entsprechend hoch.

Einen Job-Boom wie Deutschland hat Helsinki nicht erlebt. Während die Arbeitslosigkeit in der EU seit 2004 deutlich abgenommen hat, hat sie in Helsinki (von niedrigem Niveau) im selben Zeitraum um 17 Prozent zugenommen. An der wirtschaftlichen Dynamik der vergangenen Jahre konnte die Region kaum partizipieren. Die Bildungs-Indikatoren des Standorts sind jedoch weiterhin gut. Eine große Universität liegt direkt in der Region Helsinki. Der Bevölkerungsanteil der Menschen mit einem Hochschulabschluss ist weit überdurchschnittlich. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung liegen ebenfalls deutlich über dem Mittelwert.

Die Region Helsinki ist vergleichsweise jung, bildungsstark, ausgabefreudig und technologie-affin. Betrachtet man die einzelnen Bereiche der mittleren Hochtechnologie und der Hochtechnologie im verarbeitenden Gewerbe, scheint Helsinki deutlich auf diese Bereiche ausgerichtet. Der Schwerpunkt liegt in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. In keiner anderen Region der EU ist ein derartig hoher Anteil der Bevölkerung in diesem Bereich beschäftigt.

Rang 52 - Region Gyor-Moson-Sopron (Ungarn): Die ungarische Region Gyor-Moson-Sopron liegt im Nordwesten Ungarns und hat Grenzen zu Österreich und zur Slowakei. Die Einwohnerzahl ist zuletzt überdurchschnittlich um 2 Prozent gewachsen. Noch deutlicher ist der Anstieg der Wirtschaftsleistung: Das Bruttoinlandsprodukt ist seit 2004 um 24 Prozent deutlich gestiegen. Die Arbeitslosenquote im Großraum der Region ist in den letzten Jahren so stark gesunken wie in kaum einer anderen EU-Region - dies hat vor allem damit zu tun, dass große Autohersteller Werke in der Region errichtet haben: Audi zum Beispiel in Györ und Daimler in Kecskemet. BMW plant zudem ein Werk Debrecen.

Die Region gilt als günstig, die Arbeitskräfte sind jedoch ausrechend qualifiziert. Der Anteil der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe an der Bevölkerung ist relativ hoch und liegt deutlich über dem Mittelwert. Das verarbeitende Gewerbe hat für die Region offensichtlich eine große Bedeutung - zumal verschiedene international tätige Konzerne, darunter deutsche Autohersteller, dort bereits Standorte gebildet haben. Im Bereich der mittleren Hochtechnologie und der Hochtechnologie hat die Herstellung von Kraftfahrzeugen dabei eine herausragende Bedeutung. Nur wenige andere europäische Regionen sind derartig stark auf diesen Bereich ausgerichtet wie Gyor-Moson-Sopron.

Trotz der hohen Bedeutung der Autoindustrie in der Region sind dort die Löhne zuletzt entgegen dem EU-Trend sogar minimal gesunken. Die Produktivität hat sich in den letzten Jahren sehr positiv und überdurchschnittlich entwickelt und liegt jetzt bereits leicht über dem Durchschnitt.

Rang 70 - Gdanski: Die Region Gdanski liegt an der Ostseeküste Polens und umschließt die Stadt Gdansk. Die Einwohnerzahl der Region Gdanski ist zuletzt überdurchschnittlich um 5 Prozent gewachsen.

Obwohl das Bruttoinlandsprodukt in letzter Zeit deutlich überdurchschnittlich gestiegen ist, liegt es immer noch deutlich unter dem EU-Durchschnitt. Die Arbeitslosenquote ist in den letzten Jahren sehr stark um 40 Prozent zurückgegangen und ist im EU-Vergleich heute relativ gering. Die Region hat Bahn- und Autobahnanschluss. Ein internationaler Flughafen liegt in lediglich 35 Kilometern Entfernung. Der Anteil der Menschen im Alter von 25 bis 64 Jahren mit einem Bildungsabschluss im Sekundarbereich II ist deutlich überdurchschnittlich. Gdanski ist eine Universitätsstadt. Die Forschungsausgaben in Prozent des Bruttoinlandprodukts sind jedoch geringer als der EU-Durchschnitt.

Der Anteil des verarbeitenden Gewerbes in der Region Gdanski hat sich in den letzten Jahren sehr stark erhöht und liegt heute ein wenig über dem Mittelwert der anderen EU-Regionen. Das verarbeitende Gewerbe hat für die Region damit wahrscheinlich keine besonders prägende Bedeutung, jedoch eine zunehmende Bedeutung. Im Bereich der mittleren Hochtechnologie und der Hochtechnologie ragt die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten und elektronischen und optischen Erzeugnissen heraus.

Die Steuerbelastung ist in Polen leicht unterdurchschnittlich. Die Löhne sind in den letzten Jahren entgegen dem EU-Trend um ca. 5 Prozent gesunken und liegen deutlich unter den EU-Mittelwerten. Dies gilt sowohl für das verarbeitende Gewerbe als auch für den Bereich der Information und Kommunikation.