Mehrere Tote in Stockholm Lastwagen rast in Menschenmenge - "Schweden ist angegriffen worden"

Der Lastwagen fuhr in ein Kaufhaus in der Stockholmer Innenstadt

Der Lastwagen fuhr in ein Kaufhaus in der Stockholmer Innenstadt

Foto: AFP/TT NEWS AGENCY AND TT News Agency

17 Uhr: Über die genaue Opferzahl gab es unterschiedliche Angaben. Eine Sprecherin der Sicherheitspolizei sagte: "Wir wissen nicht, wie viele Menschen verletzt und getötet wurden. Aber wir wissen, dass sehr viele Menschen verletzt sind. Wir wissen, dass es Tote gab." In Medienberichten war unter Berufung auf die Polizei von drei Toten und mehreren Verletzten die Rede. Eine genaue Zahl war von der Polizei selbst zunächst nicht zu erhalten. Auch für Berichte, wonach ein Verdächtiger festgenommen worden sei, gab es zunächst keine Bestätigung.

16.30 Uhr: Der Lastwagen raste Medienberichten zufolge kurz vor 15.00 Uhr zunächst an der Kreuzung der beiden Einkaufsstraßen Drottninggatan und Kungsgatan in eine Menschenmenge. Anschließend habe er seine Fahrt fortgesetzt und sei in das Kaufhaus Åhléns gerast. Reporter des schwedischen Fernsehsenders SVT berichteten von einem Brand auf der Einkaufsstraße und völligem Chaos.

16.00 Uhr: Schwedens Regierung spricht im Zusammenhang mit dem Zwischenfall in Stockholm von einer Terrortat. "Schweden ist angegriffen worden. Alles deutet auf eine Terrortat hin"", sagte Ministerpräsident Stefan Löfven dem schwedischen Fernsehen am Freitag.

15.45 Uhr: Auf einer zentralen Einkaufsstraße in Stockholm ist ein Lastwagen am Freitag nach Medienberichten zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Kaufhaus gerast. Die Polizei spricht von Terrorverdacht. "Wir haben erste Angaben darüber, dass Menschen verletzt sind", sagte ein Polizeisprecher dem schwedischen Fernsehsender SVT am Freitag.

Nach Angaben des schwedischen Radios soll es mindestens zwei Tote geben. SVT-Reporter vor Ort berichteten von einem Brand auf der Einkaufsstraße und völligem Chaos. Durch die Stadt fahre ein Polizeiwagen, aus dem Beamte "Warnung vor einer Terrortat" riefen.

Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. In den vergangenen Monaten hatte es mehrere tödliche Anschläge von Anhängern der islamistischen Extremistenmiliz IS gegeben, in denen Attentäter mit Fahrzeugen in Menschenmengen gerast waren, darunter in Berlin.

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