Dienstag, 10. Dezember 2019

Staatsfonds gegen hohe Managergehälter Der Gut-Investor aus Norwegen

Ölplattform in Norwegen: Die Milliarden aus der Förderung landen im Staatsfonds des Landes, dem größten Fonds der Welt
DPA/ Norwegian Statoil
Ölplattform in Norwegen: Die Milliarden aus der Förderung landen im Staatsfonds des Landes, dem größten Fonds der Welt

Ein bemerkenswerter Vorstoß aus dem hohen Norden: Norwegens Staatsfonds, mit einem Volumen von 830 Milliarden Euro der größte Fonds der Welt, stellt sich gegen übermäßig hohe Gehälter für Manager. Das ließ der Lenker des Fonds, der Norweger Yngve Slyngstad, in einem Interview mit der "Financial Times" verlauten.

Man warte lediglich auf den richtigen Beispielfall, so Slyngstad, dann sollen die Prinzipien des Fonds zu diesem Thema offenbart werden. Bei mehr als 9000 Unternehmen weltweit, in die Slyngstad die Öl- und Gaseinnahmen Norwegens investiert, dürfte es nicht allzu lange dauern, bis sich ein solches Exempel statuieren lässt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Skandinavier am Anlagemarkt mit entschiedenen Prinzipien auf sich aufmerksam machen. Seit langem schon hat der Fonds klare Vorgaben dafür, was aus Sicht der Verantwortlichen ein gutes Investment ist und welche Voraussetzungen es erfüllen muss. Hier einige Beispiele:

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