Sonntag, 15. September 2019

Rückschlag für Elon Musk, Erfolg für ULA Boeing-Allianz schlägt SpaceX bei US-Mondlande-Mission

Astronaut Buzz Aldrin, auf dem Mond (am 20. Juli 1969). Die USA planen für 2021 wieder eine Mondlandung - mit Raketen von Boeing und Lockheed Martin. Elon Musks SpaceX kam nicht zum Zug

Rückschlag für Elon Musk: Die erste Landung eines US-Raumfahrzeugs auf dem Mond seit fast 50 Jahren soll von "Vulcan"-Raketen der United Launch Alliance (ULA) ermöglicht werden. Das Gemeinschaftsunternehmen von Boeing Börsen-Chart zeigen und Lockheed Martin Börsen-Chart zeigen schlug im Rennen um den Auftrag das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla Börsen-Chart zeigen-Chef Elon Musk, wie die Nachrichtenagentur Reuters von ULA und dem Auftraggeber Astrobotic erfuhr.

Dessen Mondlander "Peregrine" (dt. "Wanderfalke") war im Mai von der US-Raumfahrtbehörde Nasa ausgewählt worden, um den ersten von mehreren unbemannten Flügen zum Mond zu absolvieren. Dem Unternehmen zufolge soll der Start im Sommer 2021 erfolgen.

Die Mission und die darauf folgenden sollen auch den Weg für eine Rückkehr des Menschen zum Mond vorbereiten. Astrobotic wies darauf hin, dass dort kein US-Raumfahrzeug mehr seit 1972 - dem Flug von Apollo 17 - gelandet sei.

Jeff Bezos lässt Triebwerke der Vulcan fertigen

"Unser erster Flug mit 'Vulcan' ist auch der erste große Schritt zur Rückkehr zum Mond", sagte ULA-Chef Tory Bruno Reuters vor der Ankündigung des Vertrages. Die BE-4-Raketentriebwerke von "Vulcan" werden dabei von Blue Origin gefertigt, dem Raumfahrtunternehmen des Amazon-Gründers Jeff Bezos.

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will bis 2024 wieder Astronauten auf den Mond landen lassen. Elon Musk treibt unterdessen kommerzielle Ausflüge zum Mond voran: Bereits im Jahr 2023 will er den japanischen Mode-Milliardär Yusaku Maezawa mit seinem Unternehmen SpaceX auf den Mond schießen.

la/reuters

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