mm-Grafik Die Welt spritzt sich straff - das Geschäft mit der Schönheitschirurgie

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Unter deutschen Managern gilt sie als das letzte Tabu: die Schönheitsoperation. Dabei ist sie auch in Deutschland durchaus verbreitet, wie wie die Grafik von Statista zeigt: 533.622 Schönheits-OPs haben sich die Deutschen im vergangenen Jahr gegönnt, ein Eingriff kommt damit auf etwa 150 Einwohner.

Trotzdem verstecken sich deutsche Führungskräfte nach dem Facelift erst einmal, um damit nicht aufzufallen. In anderen Industrieländern sind derlei Eingriffe bereits selbstverständlich - da und dort sogar Statussymbol.

In Südkorea, für das die International Society of Aesthetic Plastic Surgery im vergangenen Jahr fast eine Million Beauty-Eingriffe gezählt hat, lassen sich 15 Prozent der Männer und 20 Prozent der Frauen operativ verschönern. "Schönheit gilt in Korea nicht als Laune der Natur", schrieb jüngst das manager magazin, "sondern als Arbeit."

Allerdings kenne die Akzeptanz auch in Korea Grenzen: Eine Seouler Klinik sei verklagt worden, weil sie 2000 Knochen ehemaliger Patienten ausgestellt habe, graviert mit deren Namen.

Auch in Deutschland gönnen sich immer mehr Männer aufgepolsterte Hintern, straffere Gesichter und dünnere Bäuche - auch der Karriere zuliebe. Nur sprechen tut darüber niemand. Lesen Sie hier den großen "Report aus der Schamzone" aus der August-Ausgabe des manager magazins.