Montag, 16. September 2019

US-Anwalt reicht Sammelklage ein Jetzt explodieren bei Samsung angeblich auch Waschmaschinen

Samsung Toplader:

Nach dem Rückruf von 2,5 Millionen Handys wegen Brandgefahr kämpft der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung nun auch noch mit Berichten über angeblich "explodierende" Waschmaschinen. Wie der Konzern in der Nacht zu Donnerstag mitteilte, ist er "in aktiven Diskussionen" mit der US-Behörde für Produktsicherheit (CPSC) über Sicherheitsfragen bei seinen Waschmaschinen.

"In Ausnahmefällen können die betroffenen Geräte beim Waschen von Bettzeug sowie massigen oder wasserresistenten Inhalten unnormale Vibrationen entwickeln, die das Risiko von Verletzungen oder Schäden bergen", erklärte Samsung. Den betroffenen Kunden in Nordamerika empfiehlt Samsung, das Schonprogramm zu verwenden, wenn sie Bettwäsche oder sperrige bzw. wasserundurchlässige Wäschestücke waschen.

Außerhalb von Nordamerika verkaufte Waschmaschinen seien von dem aktuell beschriebenen Problem nicht betroffen, betonte Samsung. In Deutschland vertreibt Samsung keine Waschmaschinen der Bauart Toplader.

Die Stellungnahme des Unternehmens erfolgte nach Bekanntwerden einer Sammelklage. Eine US-Anwaltsfirma hat diese in New Jersey eingereicht und dabei angegeben, dass "einige Samsung-Toplader in den Häusern der Eigentümer explodierten".

Die US-Behörde für Produktsicherheit hat daraufhin vor einem Sicherheitsrisiko bei einigen Samsung-Topladern gewarnt, die zwischen 2011 und April 2016 hergestellt wurden. Man arbeite mit Samsung Börsen-Chart zeigen an einer Lösung, so ein Sprecher der CPSC.

Samsung hatte Anfang September den Verkauf seines neuen Smartphones Galaxy Note 7 gestoppt und 2,5 Millionen Geräte zurückgerufen, nachdem einige Exemplare beim Aufladen in Brand geraten waren.

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