Samstag, 18. Januar 2020

Billigflieger rechnet mit mehr Passagieren Ryanair erhöht Gewinnprognose - Airline-Aktien steigen

Ryanair: Gewinnprognose um mehr als 10 Prozent erhöht

Starke Geschäfte zum Jahreswechsel und ermutigende Buchungen fürs Frühjahr stimmen Europas größte Billigfluglinie Ryanair optimistischer. Das irische Unternehmen legte am Freitag eine erhöhte Gewinnprognose vor. Demnach soll der Überschuss im bis Ende März laufenden Geschäftsjahr 2019/20 zwischen 950 Millionen und 1,05 Milliarden Euro liegen. Im November wurde noch ein Ziel von 800 bis 900 Millionen Euro ausgegeben.

Nun verwies das Management auf eine besser als erwartet ausgefallene Entwicklung im Reisegeschäft um Weihnachten und Neujahr. Außerdem lägen die Buchungen für den Zeitraum von Januar bis April um ein Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Insgesamt sei mit 154 Millionen Passagieren im laufenden Geschäftsjahr zu rechnen. Bislang lag die Prognose bei 153 Millionen. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Ryanair mit 1,02 Milliarden Euro den niedrigsten Gewinn seit vier Jahren eingeflogen.

An der Börse erntete die Fluggesellschaft Beifall. Ihre Aktien legten um knapp 10 Prozent zu.

Ryanair verlieh am Freitag der gesamten europäischen Airline-Branche Auftrieb. Aktien der Lufthansa Börsen-Chart zeigen setzten die jüngste Stabilisierung fort und legten um 1,5 Prozent auf 16,405 Euro zu. Sie könnten somit den im November begonnenen Abwärtstrend wieder nach oben verlassen. Deutlich höher fielen jedoch die Kursgewinne der Billigflieger aus. In London zogen Ryanair Börsen-Chart zeigen um fast zehn Prozent an. In ihrem Fahrwasser stiegen Easyjet Börsen-Chart zeigen um 5,8 Prozent und Wizz Air ebenfalls um 5,8 Prozent.

la/dpa

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