Montag, 22. April 2019

Schwedisches Ende mit Schrecken Großaktionär Kinnevik steigt bei Rocket Internet komplett aus

Marco Börries and beyond: Die wichtigsten Taktgeber für Deutschland
DPA

Der Großaktionär Kinnevik aus Schweden steigt endgültig bei der Berliner Start-up-Schmiede Rocket Internet aus. Wie Kinnevik am Mittwoch bekanntgab, wird die Beteiligungsgesellschaft 10,9 Millionen Rocket-Aktien bei institutionellen Investoren platzieren. Dies entspricht dem kompletten verbliebenen Aktienpaket von zuletzt 6,6 Prozent.

Dem Kurs der Rocket-Internet-Aktie Börsen-Chart zeigen bekam die Neuigkeit nicht gut. Er rutschte am Abend um fast fünf Prozent ab.

Der schwedische Anteilseigner hatte im Februar Rocket-Anteile mit Gewinn versilbert und damals sein Engagement halbiert. Die Geschäftsmodelle seien sich immer ähnlicher, weil Rocket nicht mehr in nur ganz junge, sondern inzwischen auch in größere Firmen investiere, hatte Kinnevik-Interimschef Joakim Andersson gesagt.

la/dpa/reuters

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung