Dienstag, 26. Mai 2020

General Motors prüft Verkauf - mal wieder Opels unendliches Drama mit GM

Opel-Chef Neumann, GM-Chefin Barra: Wechselvolle Geschichte

7. Teil: 2013 bis heute: Neumann schafft schwarze Zahlen, Rückschlag - und neue Verkaufsgerüchte

1. März 2013: Ex-VW-Topmanager Karl-Thomas Neumann wird neuer Chef bei Opel. Der Elektroingenieur ist der achte Opel-Chef seit der Jahrtausendwende und der sechste seit dem turbulenten Jahr 2009.

21. Juli 2016: Opel schafft erstmals seit 5 Jahren wieder einen Gewinn. Im zweiten Quartal 2016 lieferte die Europatochter des US-Konzerns General Motors einen operativen Gewinn von 137 Millionen Dollar (124 Millionen Euro) in Detroit ab. Für das erste Halbjahr ergibt sich daraus ein Gewinn von 131 Millionen Dollar (119 Millionen Euro). Zur Jahreshälfte 2015 hatte dort noch ein Verlust von 284 Millionen Dollar gestanden. Letztmalig hatte die GM-Europatochter im zweiten Quartal 2011 einen Gewinn ausgewiesen.

7. Februar 2017: Der Rückschlag: Für das Gesamtjahr weist Opel doch wieder einen operativen Verlust: 257 Millionen Dollar. Offizielle Gründe: Der Brexit und der Absturz des britischen Pfunds, der die britische Schwestermarke Vauxhall arg gebeutelt habe.

14. Februar 2017: Und wieder wird über einen Verkauf von Opel spekuliert: General Motors Börsen-Chart zeigen lotet einen möglichen Verkauf der deutschen Tochter an den französischen Autohersteller PSA Peugeot Citroën aus . Beide bestätigten am Dienstag Gespräche über einen Verkauf des GM-Europageschäfts an die Franzosen. Zum Europageschäft von General Motors gehören Opel sowie die britische Schwestermarke Vauxhall. Die Konzerne loten verschiedene Möglichkeiten zur Expansion und Kooperation aus, wie es hieß. Es sei jedoch noch ungewiss, ob eine Einigung erzielt werde. Die beiden Autohersteller arbeiten bereits seit 2012 bei verschiedenen Projekten in Europa zusammen.

la/mmo

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