mm-Grafik E-Book-Wachstum verliert an Schwung

In den ersten neun Monaten des Jahres haben Buchhändler in Deutschland knapp fünf Prozent ihres Umsatzes mit E-Books gemacht. Der Markt wächst damit weiterhin - allerdings nicht mehr ganz so stark wie noch 2012. Ein grafischer Überblick über das Geschäft mit digitalen Büchern.


Hamburg - E-Books werden in Deutschland weiter beliebter - mit steigendem Umsatzanteil schwächt sich das Wachstum allerdings nach und nach ab. Von 2011 auf 2012 hatte sich der Anteil des digitalen Lesestoffs am Gesamtumsatz der Buchbranche noch verdreifacht; im vergangenen Jahr betrug das Wachstum dann noch 60 Prozent, wie die Grafik von Statista  zeigt. In den ersten neun Monaten 2014 stieg der Umsatzanteil nun um etwa 23 Prozent. Um den tatsächlichen Umsatz abschätzen zu können: 2013 erwirtschafteten Buchhandlungen und Verlage in Deutschland laut Börsenverein des Deutschen Buchhandels 9,5 Milliarden Euro.

Die neueste Veränderung auf dem deutschen E-Book-Markt könnte zukünftig die Aussagekraft der Umsatzmessung, auf der auch diese Grafik beruht, verwässern: Amazon bietet seit Oktober eine Bücher-Flatrate für seine Kindle-Lesegeräte. Nutzer von "Kindle Unlimited" würden damit den Umsatz auch bei steigendem Lesekonsum nicht ansteigen lassen.