Dienstag, 21. Mai 2019

Besseres Krisenmanagement bei Flugausfällen Lufthansa stellt mehr Personal für den Ernstfall ein

Im Lufthansa-Konzern fielen im vergangenen Jahr bis Oktober rund 18.000 Flugverbindungen aus

Flugausfälle und Verspätungen durch Unwetter oder Streiks könnten die Lufthansa auch im neuen Jahr belasten. Der Konzern will jetzt aber besser vorbereitet sein. Eigens 600 neue Mitarbeiter sollen in solchen Fällen die Abläufe besser regeln und die "operative Qualität" sicherstellen.

Unter dem Eindruck zahlreicher Ausfälle und Verspätungen im zurückliegenden Jahr will die Lufthansa 2019 rund 600 Mitarbeiter zur Verbesserung der Abläufe einstellen. Diese Neueinstellungen seien "zur Sicherstellung der operativen Qualität" bestimmt, teilte das Unternehmen am Neujahrstag in Frankfurt am Main mit. "Um den Flugbetrieb nach einem turbulenten Sommer zu stabilisieren, investiert die Lufthansa Group rund eine viertel Milliarde Euro."


Lesen Sie auch: 2018 fielen täglich 20 Flüge beim Lufthansa-Konzern aus


Insgesamt sollen nach Angaben des Unternehmens 2019 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien etwa 5500 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Darunter sind mehr als 1300 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter mit Schwerpunkten in München und bei der Tochtergesellschaft Swiss in Zürich.

Ende September 2018 hatte die Lufthansa Group rund 135.000 Mitarbeiter, davon rund 32.000 direkt bei der Lufthansa. Mit nahezu 40 000 Beschäftigten ist die Lufthansa Group nach eigenen Angaben der größte Arbeitgeber in Hessen.

rei/dpa

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung