Samstag, 18. Januar 2020

Streik der Flugbegleiter Mehr als 170 Flüge von Germanwings fallen aus

Germanwings-Flugzeug: Betroffen von dem Streik sind vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel
REUTERS/Rafael Marchante
Germanwings-Flugzeug: Betroffen von dem Streik sind vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel

Bundesweit fallen am Montag, Dienstag und Mittwoch mehr als 170 Germanwings-Flüge wegen des geplanten Streiks der Flugbegleiter aus. Das geht aus einer Übersicht auf der Internetseite von Eurowings hervor, die das Unternehmen bis zum Sonntagmorgen aktualisiert hat. Germanwings führt seine Flüge für Eurowings aus. Nach Angaben des Unternehmens gehören 30 der rund 140 Eurowings-Flugzeuge zu Germanwings.

Dabei handelt es sich vor allem um innerdeutsche Verbindungen, aber auch einige Flüge nach Österreich und in die Schweiz wurden storniert. Vor allem die Flughäfen Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel sind betroffen.

Am Freitag hatte die Kabinengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter von Germanwings zu einem dreitägigen Streik ab dem kommenden Montag (30. Dezember) aufgerufen. Der Ausstand soll bis einschließlich Neujahr dauern.


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In dem Konflikt hat es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben. Hier waren im November rund 1500 Flüge mit rund 200.000 betroffenen Passagieren ausgefallen. Offizieller Streikgrund ist ein Streit der Gewerkschaft mit der Arbeitgeberseite um Regelungen zur Teilzeit.

mg/dpa

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