Vernetzte Produktion Bosch und SAP werden Partner im Internet der Dinge

SAP: Der Software-Spezialist will sich Datenspeicher und Software mit Bosch teilen

SAP: Der Software-Spezialist will sich Datenspeicher und Software mit Bosch teilen

Foto: Uwe Anspach/ picture alliance / dpa

Der Softwarehersteller SAP  und de Autozulieferer Bosch wollen bei der vernetzten Produktion und intelligenten Maschinen künftig enger zusammenarbeiten. "Um die Potenziale der vernetzten Industrie besser auszuschöpfen, müssen internationale Unternehmen stärker als bisher und mit offenen Standards kooperieren", sagte Bosch-Chef Volkmar Denner am Mittwoch in St. Leon-Rot. Bei der nun angekündigten Partnerschaft wollen SAP und Bosch zentrale Datenspeicher (Cloud) und Softwarelösungen teilen.

An dem SAP-Standort findet zum ersten Mal auf deutschem Boden ein Treffen des Industrial Internet Consortium (IIC) statt, das sich für eine einheitliche Herangehensweise beim Thema Industrie 4.0 einsetzt. Die in den USA gegründete Initiative, die von Konzernen wie Cisco und IBM ins Leben gerufen wurde, arbeitet seit dem Frühjahr mit der deutschen Plattform Industrie 4.0 zusammen, um gemeinsame Rahmenregeln und Standards zu entwickeln.

Standards und sogenannte Referenzarchitekturen seien eine notwendige Voraussetzung für den flächendeckenden Einsatz von Industrie 4.0, sagte Denner. "Dabei haben sich gemeinsame, sogenannte Testbeds bewährt, in denen Partner das Zusammenspiel von Sensoren, Maschinen, Software und Cloud-Technologie erproben, um daraus Standards abzuleiten", erklärte SAP-Produktvorstand Bernd Leukert.

la/dpa