Dienstag, 21. Mai 2019

Helios einigt sich mit Gewerkschaften Krankenhausärzte bekommen 5 Prozent mehr Lohn

Unterhaltung und Ablenkung für Kinder in einer Klinik des Betreibers Helios

Einer der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland wird seinen 5400 Ärzten mehr Geld zahlen - insgesamt 5 Prozent in zwei Jahren. Auch Bereitschaftsdienste sollen künftig besser vergütet werden.

Die rund 5400 Ärzte der privaten Helios Kliniken bekommen mehr Geld. Nach einer Tarifeinigung mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund steigen ihre Grundeinkommen rückwirkend zum 1. Januar sowie zum 1. Januar 2020 um jeweils 2,5 Prozent, wie Helios am Montagabend in Berlin mitteilte. Zudem vereinbarten beide Seiten zusätzliche Erhöhungen bei den Stundenentgelten für die Bereitschaftsdienste sowie für Arbeit an Sonntagen, Vorfeiertagen, Feiertagen und im Rufbereitschaftsdienst.

Der Tarifvertrag läuft bis Dezember 2020 und gilt für die 34 Krankenhäuser, die bereits vor der Übernahme der Rhön Kliniken im Jahr 2014 zu Helios gehörten.

Helios betreibt nach eigenen Angaben insgesamt 86 Kliniken in Deutschland und beschäftigt 66.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen gehört zum Medizinkonzern Fresenius aus Bad Homburg.

dpa

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