Donnerstag, 5. Dezember 2019

US-Motorradikone im Niedergang Fünf Fakten zur Misere von Harley-Davidson

4. Teil: Die USA sind weiterhin das Maß aller Dinge

Harley-Davidson-Händler in New York

Europa ist der wichtigste Wachstumsmarkt, im ersten Quartal 2018 meldete das Unternehmen hier 6,8 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum. In den USA schrumpfte das Geschäft zeitgleich um satte 12 Prozent. Amerika bleibt aber das Maß aller Dinge für Harley-Davidson: Trotz allem werden immer noch 57 Prozent der Motorräder im Heimatland verkauft.

Harley-Davidson bemüht sich jedoch aktiv darum, das zu ändern. Eines von fünf Zielen des im vergangenen Jahr verkündeten Zehn-Jahres-Plans heißt, den internationalen Umsatzanteil auf 50 Prozent auszubauen - um nicht gar so abhängig vom amerikanischen Markt zu sein.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung