Dienstag, 12. November 2019

Rückversicherer  trotz Hurrikan "Dorian" gelassen Die jüngsten Stürme passen ins Budget

Wo ist er denn, der Sturm? US-Präsident Trump sorgte mit seiner Verlaufsprognose einmal mehr für Verwirrung
Evan Vucci/ AP
Wo ist er denn, der Sturm? US-Präsident Trump sorgte mit seiner Verlaufsprognose einmal mehr für Verwirrung

Der weltweit viertgrößte Rückversicherer Hannover Rück Börsen-Chart zeigen sieht seine Gewinnprognose durch den Hurrikan Dorian und den Taifun Faxai nicht gefährdet. Dorian habe einen versicherten Schaden von vier bis 8,5 Milliarden Dollar angerichtet, Faxai liege in einer ähnlichen Größenordnung, sagte Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz der "Börsen-Zeitung". "Wir verfügen über ein Budget für Großschäden von 875 Millionen Euro in diesem Geschäftsjahr, das aus heutiger Sicht ausreichend ist." Ob Hannover Rück die Gewinnprognose nach dem dritten Quartal anheben könne, sei noch offen.

Vor allem auf den Bahamas hinterließ "Dorian" eine Spur der Verwüstung

Der im MDax Börsen-Chart zeigen notierte Rückversicherer Hannover Rück Börsen-Chart zeigen hat seit 2018 ein kräftiges Gewinnwachstum verzeichnet und sich zu einem Börsen-Liebling entwickelt. Seit Anfang 2018 ist der Kurs der Aktie um rund 60 Prozent gestiegen, allein im laufenden Jahr beträgt das Plus rund 40 Prozent. Die Aktie notiert bei 157 Euro auf einem Zehnjahreshoch. Die im Dax Börsen-Chart zeigen notierte Aktie des Konkurrenten Münchener Rück Börsen-Chart zeigen hat im gleichen Zeitraum ebenfalls einen deutlichen Aufwärtstrend erlebt. Auf 12-Monats-Sicht legte das Papier der Munich Re um mehr als 50 Prozent zu und notiert aktuell auf einem Rekordhoch von 250 Euro.

la/dpa

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung