Streit um Bilanzierung General Electric weist Vorwurf des Bilanzbetrugs zurück

General Electric: Der Konzern gerät wegen des Verdachts auf Bilanztricks erneut stark unter Druck

General Electric: Der Konzern gerät wegen des Verdachts auf Bilanztricks erneut stark unter Druck

Foto: John Minchillo/ dpa

Der US-Mischkonzern General Electric (Kurswerte anzeigen) (GE) tritt dem Vorwurf der Bilanz-Tricksereien entgegen. Der Konzern stehe hinter seinem Zahlenwerk und wahre höchste Integrität bei der Bilanzierung, erklärte GE am Donnerstag und reagierte damit auf Vorwürfe des auf Enthüllungen spezialisierten US-Privatermittlers Harry Markopolos.

Markopolos hatte den Siemens-Rivalen GE in einer Studie bezichtigt, mögliche Verluste in einer Höhe von 38,1 Milliarden US-Dollar verschleiert und die Lage des Konzerns geschönt zu haben. Markopolos hatte einst den Milliardenbetrug des Fondsmanagers Bernard Madoff aufgedeckt. Aktien von GE gaben im frühen Handel an der Wall Street um rund 7 Prozent nach und fielen auf 8,34 US-Dollar.

Bilanztricks bei General Electric: Niedergang einer Ikone 

GE erklärte, Markopolos kooperiere mit Hedgefonds, die auf einen Kursverfall der Aktien des Konzerns wetteten. Markopolos hatte dem "Wall Street Journal" gesagt, er und seine Kollegen arbeiteten bei GE mit einem nicht genannten Hedgefonds zusammen. Der Fonds habe vorab Zugang zu den Bericht erhalten und werde die Gewinne aus dem Geschäft mit Markopolos teilen.

la/dpa/reuters