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Fußball-EM: Riesenparty am Eiffelturm

Foto: Christophe Petit Tesson/ dpa

Turnierstart in Frankreich Zehntausende Fans feiern die Fußball-EM in Paris

Heute startet die Fußball-EM in Frankreich, überschattet von der Angst vor Terroranschlägen. Trotzdem: Zehntausende Menschen feierten in Paris ausgelassen ein großes Fan-Fest.

Die Fanmeile am Eiffelturm ist eröffnet, in der Nacht feierten Zehntausende Menschen fröhlich die größte Fußballparty Europas.

Höhepunkt war für die Besucher ein Auftritt von Star-DJ David Guetta am Abend. Nach Informationen der französischen Sporttageszeitung "L'Équipe" kamen mehr als 80.000 Menschen zum Konzert. "Es ist einfach unglaublich, hier zu sein und die Leute zu sehen", sagte Guetta auf der Bühne. Er hoffe, Frankreich werde Europameister, rief er der jubelnden Menge zu.

Die abgesperrte Fläche der Fanzone umfasst 130.000 Quadratmeter, was der Größe von 30 Fußballfeldern entspricht. Offiziell wurden 92.000 Besucher zugelassen, die ab Freitag die EM-Spiele auf einer 420 Quadratmeter großen Leinwand verfolgen können. Zusätzlich zu den Polizeikräften sollen 400 private Ordner für die Sicherheit sorgen.

  • Eröffnungsspiel: Gastgeber Frankreich und Rumänien bestreiten am Abend (21 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE/ TV-Übertragung im ZDF) das Auftaktmatch, die Gastgeber erwarten einen Auftaktsieg. Im Stade de France vor den Toren von Paris soll nach dem Terror im November wieder der Sport im Mittelpunkt stehen. 24 Mannschaften, 51 Spiele in 30 Tagen vor 2,5 Millionen Zuschauern in zehn Stadien: Es ist das größte Kontinentalturnier.
  • Die Eröffnungsfeier: Hunderte Tänzer sollen in bunten Kostümen unter anderem einen Cancan zeigen. Star der auf etwa 13 Minuten angelegten Inszenierung ist der französische DJ und Musikproduzent David Guetta, der gemeinsam mit der schwedischen Popsängerin Zara Larsson seinen EM-Song "This One's For You" präsentieren wird. Auch Super Victor, das Maskottchen der EURO 2016, wird dabei sein.
  • Sicherheit: Wie in den anderen neun Spielorten müssen sich die Besucher im Stadion und auf den Fanmeilen auf höchste Sicherheitsvorkehrungen gefasst machen. Zuschauer müssen zwei Sicherheitsringe passieren, um in die Arenen zu gelangen. Es ist die größte Sicherheitsoperation der Nachkriegsgeschichte innerhalb Frankreichs. Mehr als 90.000 Sicherheitskräfte sind im Einsatz, 13.000 alleine in Paris. Die Regierung hat bis Ende Juli den Ausnahmezustand verhängt. Auch die Anreise könnte durch Streiks mühsamer sein als sonst.
  • Das DFB-Team: Im deutschen Quartier am Genfer See gibt es die letzte Pressekonferenz vor dem Abflug zum Auftakt am Sonntag in Lille gegen die Ukraine. "Die Spieler finden langsam die Rhythmen. Man freut sich, wenn man zur Sache kommen kann", sagt Teammanager Oliver Bierhoff . Ob Shkodran Mustafi oder doch Benedikt Höwedes den verletzten Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung ersetzen oder wer vorne stürmt: Das sind noch offene Fragen beim Weltmeister .
pad/sid/dpa
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