Tim Clark Emirates-Chef sucht Kooperation mit Erzfeind Etihad

Nach gut zehn Jahren erbitterten Wettbewerbs geht Emirates-Chef Tim Clark nun auf den schärfsten Wettbewerber Etihad zu. Emirates sei offen für eine Kooperation, auch wenn dies auf ausländischen Märkten wohl nicht gern gesehen werden dürfte.
Emirates-Chef Tim Clark

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Die arabische Fluggesellschaft Emirates ist offen für eine Kooperation mit dem kleineren Rivalen Etihad. Eine Fusion mit dem Großaktionär von Air Berlin sei allerdings unwahrscheinlich, aber Sache der Eigentümer, sagte Emirates-Präsident Tim Clark am Mittwoch in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters .

Eine engere Zusammenarbeit sei indes sinnvoll. "Es gibt viele Bereiche, in denen die beiden Fluggesellschaften zusammenarbeiten könnten, wie die Beschaffung", so Clark. Mögliche Optionen sollten die Unternehmen Schritt für Schritt ausloten. Dafür aber müsste sich auch der Wettbewerber bewegen.

Clark räumte allerdings ein, dass es gegen eine verstärkte Kooperation der beiden Carrier in einigen ausländischen Märkten Bedenken von Aufsichtsbehörden geben könnte.

Beide Fluggesellschaften sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässig. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die staatlich gestützten Airlines einen erbitterten Wettbewerb um den Aufbau globaler Netzwerke von ihren Heimatflughäfen in Dubai-City und Abu Dhabi geliefert.

rei
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