Dienstag, 28. Januar 2020

Marktforscher in schweren Turbulenzen Eklat bei der GfK: Warum Vorstands- und Aufsichtsratschef gleichzeitig gehen müssen

Aufruhr bei den Marktforschern: Vorstandschef Matthias Hartmann (l.) und Aufsichtsratschef Arno Mahlert treten zurück

Das Marktforschungsunternehmen GfK verliert auf einen Schlag Vorstandschef Matthias Hartmann und Aufsichtsratschef Arno Mahlert. Als Grund für deren Rücktritte nannte das Unternehmen am Donnerstagabend "unterschiedliche Ansichten" zur langfristigen geschäftspolitischen Ausrichtung mit dem Großaktionär GfK Verein.

Vorstandschef Hartmann scheide zum 31. Dezember 2016 aus. Der frühere IBM -Manager war seit 2011 Vorstandschef bei der GfK. Mahlert habe sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender zum 12. September 2016 niedergelegt. Hintergründe nannte das Unternehmen nicht. Am Freitag veröffentlichte das Unternehmen dann aber Halbjahreszahlen mit einem zweistelligen Einbruch beim operativen Ergebnis.

Das bisherige Vorstandsmitglied Gerhard Hausruckinger übernehme interimistisch zum 1. September 2016 die Rolle als Sprecher des Vorstands. Das Unternehmen mit rund 13 000 Mitarbeitern wird von der gleichnamigen Stiftung kontrolliert, ist aber auch börsennotiert.

In seiner Mai-Ausgabe hatte das manager magazin unter dem Titel "Machtkampf im Frankenland" exklusiv über den Machtkampf bei dem Marktforscher berichtet. Den Beitrag veröffentlichen wir nun erstmals auch für Nicht-Leser unseres Monatsmagazins an dieser Stelle (Wenn auch Sie künftig exklusiv über die relevantesten Entwicklungen in Deutschlands Wirtschaft vorab informiert werden wollen - hier geht es zum Probe-Abo):

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