EXKLUSIV Fahrdienst kündigt Rückzug an Deutsche Bahn spart CleverShuttle klein

Fahrzeuge von CleverShuttle in Leipzig: Die Bahn will sparen und verkleinert ihren Mobilitätsservice.

Fahrzeuge von CleverShuttle in Leipzig: Die Bahn will sparen und verkleinert ihren Mobilitätsservice.

Foto: CleverShuttle

Die Deutsche Bahn will ihren Fahrdienst CleverShuttle deutlich verkleinern. Der Staatskonzern will den taxiähnlichen Service künftig nur noch in Düsseldorf und Leipzig anbieten. Aus Berlin, Dresden, Kiel und München hingegen wird sich das Unternehmen in Kürze zurückziehen. Das erfuhr das manager magazin aus Unternehmenskreisen.  

In Kiel, wo der Verlag der "Kieler Nachrichten" die Mehrheit des örtlichen CleverShuttle-Dienstes hält, setzt man indes auf die Fortsetzung des Angebots. Man glaube weiter an das Geschäftsmodell, erklärte Geschäftsführer Sven Fricke.

Hinter dem Schritt der Bahn stehen offenbar Sparzwänge. Das Start-up CleverShuttle ist von der Corona-Krise stark betroffen. Allerdings soll es schon vor der Pandemie hohe Verluste eingefahren haben. Die Deutsche Bahn als Mehrheitseigner - sie hält 76 Prozent der Anteile - kämpft ebenfalls mit Fahrgastschwund und muss sparen.

Die Deutsche Bahn sah in CleverShuttle bisher eine Möglichkeit, ihr Mobilitätsangebot zu komplettieren und die Reisenden von Haustür zu Haustür zu befördern. Der Ableger hat zudem eine ökologische Komponente, seine Fahrzeuge werden elektrisch oder mit Wasserstoff angetrieben. CleverShuttle hatte wegen harter Konkurrenz bereits im Oktober 2019 mehrere Großstädte verlassen - unter anderem Hamburg.

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Dies ist eine ergänzte Textversion. Im Vergleich zu einer früheren Version wurde die Stellungnahme der CleverShuttle-Geschäftspartner in Kiel hinzugefügt.