Montag, 30. März 2020

Neuzugang Miguel Milano von Salesforce Celonis stärkt sich mit weiterem Software-Veteranen

Miguel Milano: Der Salesforce-Manager soll Celonis mit seiner Erfahrung bei der weiteren Skalierung unterstützen
Maximo Garcia de la Paz/Celonis
Miguel Milano: Der Salesforce-Manager soll Celonis mit seiner Erfahrung bei der weiteren Skalierung unterstützen

Die Münchener Softwareschmiede Celonis stärkt sich auf ihrem Expansionskurs mit einem weiteren Software-Veteranen. Wie Celonis am Mittwoch mitteilte, heuert zum April der bislang fürs internationale Geschäft zuständige Salesforce-Manager Miguel Milano bei den Münchenern an.

Als Chief Revenue Officer soll er von New York aus unter anderem dafür sorgen, dass alle umsatzrelevanten Funktionen - von Vertrieb über Marketing bis hin zur Kundenbetreuung - bestmöglich aufeinander abgestimmt sind und optimal interagieren, und zudem für die Partnerorganisationen verantwortlich zeichnen. Wie Celonis weiter mitteilte, geht Milanos Einzug in die Geschäftsführung mit einem Investment in das Unternehmen einher. Zu dessen Höhe äußerte sich Celonis jedoch nicht.

Milano, der vor seiner Zeit bei Salesforce in seiner bislang 28-jährigen Karriere unter anderem für Oracle, McKinsey, Telefonica und PeopleSoft tätig war, hatte zuletzt bei Salesforce von London aus auch die Expansion in neue Märkte verantwortet.


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Ansgar Pudenz
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Milano ist nicht der erste Zugang eines erfahrenen Software-Managers bei dem schnell wachsenden Münchener Start-up. Erst im vergangenen Jahr hatte der Ex-SAP-Manager Marcell Vollmer als Innovationschef bei den Münchenern angeheuert.

Er sei überzeugt, dass Celonis auf dem besten Weg sei, ebenso wie Salesforce eine Erfolgsgeschichte zu werden, erklärte Milano anlässlich seines Wechsels. Schließlich könnten von Process Mining, auf das sich Celonis spezialisiert hat, Unternehmen in allen Branchen profitieren.

Das 2011 von drei ehemaligen Studenten aus der TU München heraus gegründet Celonis entwickelt Software zur Prozessanalyse in Unternehmen und zählt mit mehr als 800 Mitarbeiter mittlerweile Firmen wie Siemens, Lufthansa, 3M oder Nestlé zu seinen Kunden. Bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde 2019 wurde es von Investoren nach eigenen Angabenmit 2,5 Milliarden Dollar bewertet.

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