Bergbauflaute Umsatzeinbruch bei Caterpillar

In der Bergbaubranche herrscht nach wie vor Flaute. Der Baumaschinenkonzern Caterpillar bekommt das empfindlich zu spüren - nach einem Geschäftseinbruch muss er die Prognose kürzen.
Laster von Caterpillar: Der Konzern muss die Prognose kürzen

Laster von Caterpillar: Der Konzern muss die Prognose kürzen

Foto: AP

Peoria - Der weltgrößte Baumaschinen-Hersteller Caterpillar  leidet weiter unter seiner starken Abhängigkeit von der Bergbaubranche. Im dritten Quartal brachen Umsatz und Gewinn so stark ein, dass der Konzern bereits zum dritten Mal in diesem Jahr seine Prognose kappen musste. Er rechnet nun angesichts der anhaltend mauen Nachfrage für Riesenradlader und Bagger für Rohstoffminen in Australien und Asien mit noch weniger Umsatz und Gewinn.

Zwischen Juli und Ende September war das Ergebnis je Aktie um 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen, die Erlöse waren um 18 Prozent auf 13,4 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, wie Caterpillar am Mittwoch mitteilte. Mit den Zahlen verfehlte das Unternehmen die Schätzungen der Analysten.

Im Gesamtjahr werde der Umsatz nur noch 55 statt 56 bis 58 Milliarden US-Dollar erreichen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen noch 65,9 Milliarden Dollar umgesetzt. Auch beim Gewinn je Aktie schraubte Caterpillar die Erwartungen erneut nach unten und rechnet nur noch mit 5,50 statt rund 6.50 Dollar. Im vorbörslichen Handel gab die Aktie daraufhin um 3 Prozent nach

cr/dpa-afx
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