Freitag, 21. Februar 2020

Krisenflieger Nicht nur die Software - Boeing untersucht Verkabelung der 737 Max

Wohin damit? 737-Max-Flugzeuge stehen auf einem Mitarbeiterparkplatz von Boeing in Seattle (Archivaufnahme)

Neuer Ärger für Boeings Krisenflieger 737 Max: Wie der Flugzeugbauer und die Luftfahrtbehörde FAA am Wochenende bestätigten, untersuchen sie aktuell ein mögliches Problem bei der Verkabelung des Flugzeugs. Im schlimmsten Falle könne es zu Kurzschlüssen an Bord führen, berichtete die "New York Times".

Ein Boeing-Sprecher sagte, es sei noch zu früh, um abzuschätzen, ob der Fehler zu Design-Änderungen an dem Krisenflieger führen werde. Laut FAA war das Thema bei einer Überprüfung geplanter Änderungen an dem Flugzeug aufgetaucht.

Boeing arbeite aktuell daran, die infrage kommenden Kabel voneinander zu trennen, sollten sie tatsächlich ein Problem darstellen, teilte der Konzern weiter mit. Potenziell könne dies die Rückkehr des Flugzeugs noch weiter verzögern. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten hatte Boeing die Produktion seines bisherigen Bestsellers gestoppt.

Reuters / luk

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