Dienstag, 17. September 2019

Ryanair und Easyjet greifen an Billigflieger drängen auf die großen Drehkreuze

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AP/ Imaginechina

Air Berlin schrumpft, die Ferienflieger sind unter Druck. Über den Wolken tobt der Kampf um Strecken, Preise und die Kundschaft jetzt erst recht. Billigflieger wie Ryanair oder Easyjet greifen in Europa weiter an. Können die Passagiere sich die Hände reiben?

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Entlassungen bei Air Berlin, Chaos bei Tuifly: Die deutsche Luftfahrt steckt in der Krise. Die nicht mehr wirklich neuen Player am Himmel wittern ihre Chance: Ryanair, Easyjet und andere Billigflieger wollen weiter wachsen und drängen zunehmend von den kleinen Flughäfen auf die großen Drehkreuze. Denn Low-Cost-Flüge sind mittlerweile eher der Standard, zumindest in Europa. Das hat fünf Konsequenzen für Flugreisende - und die sind oft sehr erfreulich:

1. Mehr Airlines

Auch wenn Air Berlin sein Streckennetz verkleinern muss - mit Blick auf Europa entsteht eher mehr Auswahl am Himmel. Im harten Preiskampf haben die etablierten Fluggesellschaften das Geschäftsmodell der Billigflieger adaptiert: Das ist an Eurowings (Lufthansa), Vueling (British Airways/Iberia) und Transavia (KLM/Air France) zu sehen. Und das sind längst nicht die einzigen Airlines: Norwegian bietet auf vielen Nordeuropa-Strecken günstige Flüge, die ungarische Wizz Air und die rumänische Blue Air fliegen für wenig Geld in Richtung Osteuropa.

Die Billigflieger konzentrieren sich auf Direktflüge ohne Umsteigen und verkaufen Sitze vor allem einzeln über die eigene Internetseite, erklärt Prof. Christoph Brützel vom Aviation Department der Internationalen Fachhochschule in Bad Honnef. Jeder Zusatzservice - vom Wunschsitzplatz bis zum Essen - kostet extra.

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