Mittwoch, 1. April 2020

EXKLUSIV Abgänge und Investitionsstau beim Kekshersteller Bahlsen schreibt Verluste

Leibniz-Butterkekse der Firma Bahlsen: Die Erlöse des Gebäckfabrikanten schrumpfen.

Der Hannoveraner Gebäckfabrikant Bahlsen erlitt 2018 einen Nettoverlust von 3,3 Millionen Euro. Der Umsatz sackte auf 545 Millionen Euro ab. Das geht aus dem Bundesanzeiger hervor. 2019 schrumpften die Erlöse erneut. Aus Unternehmenskreisen erfuhr das manager magazin, dass Bahlsen auch das vergangene Jahr mit roten Zahlen abgeschlossen hat. Eine Ursache ist der Investitionsstau in den drei deutschen Fabriken. Softwarebedingte Fehlplanungen sowie veraltete Maschinen führten zu Lieferengpässen.

Nachdem bereits zahlreiche Topmanager die Firma verlassen haben, steht in den nächsten Wochen ein weiterer Abgang bevor: Daniela Mündler (46), die im Vorstand unter anderem die Belieferung von Discountern mit Handelsmarken verantwortet, quittiert ihren Job.

Patriarch Werner Bahlsen (70) war 2018 an die Spitze des Verwaltungsrats gewechselt. Seither gibt es keinen Sprecher der Geschäftsführung mehr. Die Personalberatung Egon Zehnder sucht seit geraumer Zeit einen neuen CEO.

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