Mittwoch, 1. April 2020

Vorbilder Google und Facebook Auto-Joint-Venture Here stellt Strategie um

Ambitionierte Ziele: Here-Chef Overbeek orientiert sich an den Großen der IT-Branche

Der Berliner Digitalkartenspezialist Here sieht gewaltiges Wachstumspotenzial. "Niemand hätte anfangs gedacht, dass aus den kleinen Start-ups Google und Facebook die heutigen Imperien werden", sagte Here-Chef Edzard Overbeek dem manager magazin (Erscheinungstermin: 22. Juli).

Here habe dank seines "riesigen Datenpools" ähnliche Möglichkeiten. Um sie zu nutzen, arbeitet Overbeek aktuell an einer neuen Strategie für das Unternehmen. Die deutschen Autokonzerne Audi, BMW Börsen-Chart zeigen und Daimler Börsen-Chart zeigen hatten den Digitalkartenanbieter vor einem Jahr für rund 2,8 Milliarden Euro gekauft.

Overbeek will Here zu einer Plattform für Datendienstleistungen entwickeln. Here gilt in dem Segment als technisch führend. Das Unternehmen setzte 2015 etwa 1,2 Milliarden Euro um. Allein im Autogeschäft sei in den kommenden fünf bis zehn Jahren ein Wachstum auf fast fünf Milliarden Euro möglich, berichtet das manager magazin aus dem Here-Umfeld.

Overbeek verhandelt derzeit mit diversen möglichen Partnern. Audi, BMW und Daimler wären auch bereit, diese Partner als Aktionäre einzubinden. Overbeek sagte, zum Start wünsche er sich "zwei weltweit aktive Tech-Konzerne als Teilhaber, einer davon idealerweise aus China". Langfristig sollen noch ein oder zwei Autobauer dazukommen, eventuell auch ein Onlinehandelsriese wie Amazon.

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