Mittwoch, 21. August 2019

Klinikgruppe Asklepios will in großem Stil zukaufen

Asklepios-Klinik in Hamburg-Wandsbek: Die Klinikgruppe will für mindestens eine Milliarde Euro andere Hospitäler zukaufen

Gut eine Milliarde Euro will der Alleingesellschafter der Asklepios Klinikgruppe für Zukäufe ausgeben. Auf der Einkaufsliste von Bernard gr. Broermann stehen Teile der Rhön-Klinikum-Gruppe, die Median-Gruppe oder auch Krankenhäuser bei Leipzig.

Hamburg - Die private Klinikgruppe Asklepios plant den Zukauf diverser Krankenhausketten. Wie das manager magazin in seiner aktuellen Ausgabe (Erscheinungstermin: 22. August) berichtet, will Alleingesellschafter Bernard gr. Broermann für mindestens eine Milliarde Euro Hospitäler übernehmen.

Dabei interessiert er sich vor allem für die Reste der Rhön-Klinikum-Gruppe, die nach dem Verkauf von 40 Häusern an Fresenius noch rund eine Milliarde Euro Umsatz macht. Weit oben auf seiner Einkaufsliste stehen daneben die Median-Gruppe, eine Kette von Reha-Kliniken mit rund 500 Millionen Umsatz, sowie zwei Krankenhäuser bei Leipzig mit rund 100 Millionen Euro Umsatz.

Selbst ein Einstieg bei der Schön-Klinik mit 640 Millionen Euro Umsatz und der zwei Milliarden Euro Umsatz starken Sana-Kette kann sich Asklepios vorstellen. Da die Klinikgruppe nur mäßig verschuldet sei, könne sie am Kapitalmarkt derzeit rund eine Milliarde Euro Fremdkapital aufnehmen, zitiert das manager magazin hochrangige Banker.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der September-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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