Gewinneinbruch - Apple-Aktie bricht ein Zeitenwende - Apple verkauft erstmals weniger iPhones

Erstmals in der Geschichte von Apple sind die iPhone-Verkäufe im Jahresvergleich zurückgegangen. Tim Cook hatte Anleger zwar auf einen Umsatz- und Gewinnrückgang der iPhone-Company eingestimmt - die Aktie brach nach Bekanntgabe der Quartalszahlen dennoch ein.
Von mm-newsdesk
Apple-Chef Tim Cook: Die iPhone-Verkäufe gingen um 16 Prozent zurück, der Gewinn brach um mehr als 20 Prozent ein. Apple braucht neue Top-Seller

Apple-Chef Tim Cook: Die iPhone-Verkäufe gingen um 16 Prozent zurück, der Gewinn brach um mehr als 20 Prozent ein. Apple braucht neue Top-Seller

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Zeitenwende in Cupertino: Apple  setzte im abgelaufenen Quartal rund 51,2 Millionen seiner iPhones ab, das war ein Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Damit fielen auch Umsatz und Gewinn deutlich geringer aus als vor einem Jahr.

Apples Gewinn sank um mehr als 20 Prozent auf 10,5 Milliarden Dollar. Die Erlöse schrumpften um 13 Prozent auf 50,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Für die erfolgsverwöhnte iPhone-Company war es der erste Umsatzrückgang im Vergleich zu einem Vorjahresquartal seit 2003 und gemessen am Gewinnrückgang zugleich das schlechteste Quartal seit mehr als 10 Jahren.

Auch die Prognose für das laufende Quartal fiel unter den Erwartungen der Analysten aus. Investoren reagierten entsetzt. Die Aktie von Apple verlor nachbörslich zeitweise mehr als 8 Prozent und fiel deutlich unter die Marke von 100 US-Dollar.

Weiterer Umsatzrückgang erwartet - Aktie bricht ein

Apple erhöht zwar die Quartalsdividende um 10 Prozent auf 57 Cent je Aktie, doch auch das konnte Anleger nicht trösten. Die Ausschüttungen an die Anleger werden auf diese Weise nun um weitere 50 Milliarden Dollar erhöht. Damit summieren sie sich auf 250 Milliarden Dollar.

Für das dritte Geschäftsquartal geht Apple  von weiter fallenden Umsätzen aus. Der Konzern rechnet mit Erlösen zwischen 41 und 43 Milliarden Dollar. Der Markt reagierte entsetzt. Analysten hatten sowohl für das zweite als auch für das dritte Geschäftsquartal mit besseren Zahlen gerechnet.

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la/dpa/reuters
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