Freitag, 22. November 2019

Apple-Chef Cook beklagt beim Golf-Dinner mit Trump Nachteile Wie Apple Trumps harte China-Linie aufweicht

Donald Trump, Peter Thiel, Tim Cook, Safra Catz (v.links): Trump will China unter Druck setzen - dumm nur, wenn man damit auch US-Firmen wie Apple trifft, die ihre Ware aus China importieren

Apple -Chef Tim Cook hat ein Abendessen mit US-Präsident Donald Trump genutzt, um einen Wettbewerbsnachteil für den iPhone-Konzern durch die amerikanischen Zusatzzölle auf Waren aus China anzuprangern. Cook habe sich besorgt gezeigt, dass der südkoreanische Rivale Samsung Börsen-Chart zeigen dadurch einen Vorteil gegenüber Apple Börsen-Chart zeigen bekomme, sagte Trump vor Journalisten, wie unter anderem der Finanzdienst Bloomberg berichtete. "Ich denke, er hat sehr überzeugende Argumente vorgelegt", erklärte Trump. "Es ist hart für Apple, die Zölle zu zahlen, wenn sie mit einem sehr guten Unternehmen konkurrieren, dass sie nicht zahlen muss."

Der überwiegende Großteil der Apple-Geräte wird in China hergestellt und würde in den kommenden Monaten nach bisherigem Stand im US-Markt von zusätzlichen amerikanischen Zöllen im Handelskonflikt der beiden Länder getroffen. Als erstes soll es am 1. September einen Aufschlag von zehn Prozent auf Geräte wie die Computer-Uhr Apple Watch und die AirPods-Ohrhörer geben.

Bei weiteren Apple-Bestsellern im US-Weihnachtsgeschäft hatte Trump bereits im Vorfeld nachgegeben. Für iPhone, iPad und Macbook-Notebooks wurde der Zusatzzoll bis Mitte Dezember aufgeschoben. Der Heimatmarkt ist extrem wichtig für Apple Börsen-Chart zeigen, unter anderen weil dort der iPhone-Anteil am Smartphone-Geschäft höher ist als anderswo auf der Welt.

Samsung Smartphones aus Südkorea würden nicht durch Zoll belastet

Samsung lässt nicht nur in China produzieren, sondern auch zuhause in Südkorea und in anderen Ländern wie Vietnam. Auch der Apple-Auftragsfertiger Foxconn erklärte zuletzt allerdings, man könne bei Bedarf Teile der iPhone-Produktion aus China heraus verlegen.

Apple-Chef Cook traf sich zum Essen mit Trump am Freitag in dessen Golfclub in Bedminster im US-Bundesstaat New Jersey. Der US-Präsident greift oft andere Tech-Konzerne wie Google Börsen-Chart zeigen und Facebook Börsen-Chart zeigen für angebliche Unterdrückung konservativer Ansichten an, Apple lobte er dagegen für die Schaffung von US-Jobs. Vor wenigen Wochen hatte er allerdings erklärt, dass Apple keine Ausnahme von den Zusatzzöllen für den neuen Hochleistungscomputer Mac Pro bekommen werde. Das Vorgänger-Modell des neuen Mac Pro war noch in Texas montiert worden.

Ausgerechnet die Produkte, die Apple in den vergangenen Monaten dabei geholfen haben, die hohe Abhängigkeit vom Verkaufserfolg des iPhone zu reduzieren, finden sich damit noch nicht auf der Ausnahmen-Liste und werden folglich ab September mit dem zusätzlichen Zoll belegt. Das gilt für Apples Bestseller AirPods, für die Apple Watch sowie für den HomePod. Produkte wie Smartwatches und Fitness-Tracker waren im vergangenen Jahr von Strafzöllen noch ausgenommen.

la/reuters

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