Donnerstag, 22. August 2019

Wegen Brandgefahr US-Luftfahrtbehörde verbietet bestimmte MacBook-Modelle im Flugzeug

MacBook Air: Die Akkus einiger Modelle könnten Feuer fangen und dürfen deshalb nicht mehr mit ins Flugzeug
Matthias Kremp
MacBook Air: Die Akkus einiger Modelle könnten Feuer fangen und dürfen deshalb nicht mehr mit ins Flugzeug

Mehrere Airlines untersagten bereits die Mitnahme einiger Apple-Laptops in Flugzeugen. Nun sprach die US-Luftfahrtbehörde ein allgemeines Verbot aus - weil es zu Bränden kommen könnte. In einer Mitteilung der FAA hieß es, sie habe die Fluglinien bereits im Juli darüber informiert, dass Apple die Akkus bestimmter Laptops zurückgerufen habe, weil diese Feuer fangen könnten.

In den Richtlinien der FAA heißt es, dass gefährliche Gepäckstücke wie Lithiumakkus auf Flügen nicht mitgenommen werden dürfen, wenn sie von den Herstellern zurückgerufen wurden. Die Laptops müssten repariert oder ersetzt werden.

Auf seiner Webseite teilte Apple Börsen-Chart zeigen mit, in einer "begrenzten Zahl" von 15-Zoll großen MacBook Pros, die hauptsächlich zwischen September 2015 und Februar 2017 verkauft wurden, seien Akkus verbaut worden, die überhitzen oder in Brand geraten könnten. Das Unternehmen kündigte an, die Akkus gratis zu ersetzen.

Besitzer eines potenziell betroffenen MacBook Pro sollten Apple die Seriennummer ihres Geräts auf der Unternehmenswebsite mitteilen. Damit stellt Apple fest, ob es für einen kostenlosen Akku-Austausch infrage kommt.

Bevor die FAA mit ihrem Verbot der Laptops an Bord von Flugzeugen reagierte, hatten bereits einige Fluglinien die Mitnahme der MacBook-Modelle untersagt.

ptz/ap

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung