Montag, 6. April 2020

Airlines Neue Technik soll Turbulenzen im Flugzeug eliminieren

Fliegen wie auf Schienen: Turbulenzen könnten dank neuer Wettersensoren bald der Vergangenheit angehören

Turbulenzen im Flugzeug sollen bald der Vergangenheit angehören. Zahlreiche Airlines arbeiten an Technologien, mit deren Hilfe Piloten ihren Passagieren einen vollkommen stressfreien Flug ermöglichen können.

Hamburg - Schwere Stürme sind für Fluggesellschaften und Passagiere gleichermaßen ein Ärgernis. Immer wieder müssen Airlines Flüge streichen, weil die Wetterlage auf der Strecke zu unsicher ist. Und sollten die Bedingungen doch gerade noch ausreichend sein, leiden viele Passagiere unter Übelkeit.

Damit könnte einem Bericht des Wall Street Journal zufolge zumindest in den USA bald Schluss sein. Demnach zeichnet sich eine Lösung für das immer noch allgegenwärtige Problem ungenauer Wetterprognosen ab.

Sensoren sollen künftig die Feuchtigkeit in der Atmosphäre messen und auf diese Weise Stürme vorhersagen. So können Piloten kurzfristig den Kurs ändern und Turbulenzen vermeiden. Die Daten werden auch Piloten in anderen Flugzeugen zur Verfügung gestellt.

Vor allem während des Fluges selbst ist es für Piloten laut dem Bericht bisher oft unmöglich, aktualisierte Informationen zu erhalten. Nur zwei Mal am Tag misst der Wetterdienst mit Ballons die Lage, dazwischen gibt es keine Aktualisierungen.

Nicht selten rauschen die Maschinen deshalb in einen Sturm, der an einer bestimmten Stelle beim Start noch nicht zu erwarten war. Das Radar an Bord warnt zwar vor erheblichen Unwettern, kann kleinere Verwirbelungen aber nicht erkennen. Bisher mussten Piloten in der Luft improvisieren, um besser informiert zu sein: Dem Bericht zufolge nutzten sie oft Wetter-Apps auf ihren Privat-iPads.

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