Mittwoch, 13. November 2019

Philippinische Cebu Pacific bestellt 16 Jets Weiterer Milliardendeal für Airbus

Milliardenauftrag für Airbus: Die philippinische Cebu Pacific hat 16 Airbus-Flugzeuge der Klasse A330neo bestellt

Die schwere Krise, in der der US-Flugzeugbauer Boeing Börsen-Chart zeigen steckt, zahlt sich für den europäischen Konkurrenten Airbus Börsen-Chart zeigen immer mehr aus. Erst vor wenigen Tagen erklärte die US-Airline Spirit Airlines, 100 Airbus-Jets kaufen zu wollen. Anschließend hat auch der indische Billigflieger IndiGo einen Großauftrag an Airbus vergeben und 300 Jets bestellt. Nun folgt ein Milliardenauftrag aus den Philippinen.

Die philippinische Billigfluggesellschaft Cebu Pacific hat 16 Airbus -Flugzeuge im Wert von umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro bestellt. Die Großraum-Jets der Modellfamilie A330neo sollen zwischen 2021 und 2024 ausgeliefert werden, wie Cebu Pacific am Montag mitteilte.

Die Maschinen des europäischen Boeing -Konkurrenten Airbus sollen auf Langstreckenflügen in den Mittleren Osten und nach Australien eingesetzt werden. Cebu Pacific will mit der Erweiterung ihrer Flotte um die modernisierten Airbus-Modelle auch Treibstoff sparen.

Im Juni hatten die beiden Unternehmen einen Vorvertrag über 31 Airbus-Jets unterzeichnet. Neben den nun bestellten 16 Großraumjets vom Typ A330neo waren darin auch 10 Langstreckenjets vom Typ A321XLR und 5 Mittelstreckenjets vom Typ A320neo enthalten.

Boeing kämpft weiter mit Problemen und Flugverbot von 737 Max

Unterdessen kämpft der Airbus-Rivale Boeing aus den USA weiter mit dem Flugverbot für sein Konkurrenzmodell 737 Max. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten dürfen die Mittelstreckenjets des Typs seit März weltweit nicht mehr starten. Auch die Auslieferungen sind gestoppt.

Boeing hofft zwar weiterhin, dass die 737 Max noch in diesem Jahr wieder in Betrieb gehen kann. Damit ist der Hersteller aber optimistischer als die großen US-Fluggesellschaften, die den Krisenjet in der Flotte haben. Ob und wann die US-Luftfahrtbehörde FAA und internationale Aufseher die Unglücksmaschinen wieder abheben lassen, ist derzeit unklar. Zuletzt gab es Spannungen zwischen Boeing und der FAA, die den Prozess weiter bremsen könnten.

la/dpa-afxp

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