Aufruf an EU-Kommission 22 Städte in Europa fordern Auflagen für Airbnb und Co

"Wachsender Druck auf die Immobilienpreise": 22 Metropolen in Europa haben sich in einem Brief mit gemeinsamen Forderungen an die EU-Kommission gewandt und fordern für Wohnplattormen wie Airbnb eine eindeutige und einheitliche Regulierung

"Wachsender Druck auf die Immobilienpreise": 22 Metropolen in Europa haben sich in einem Brief mit gemeinsamen Forderungen an die EU-Kommission gewandt und fordern für Wohnplattormen wie Airbnb eine eindeutige und einheitliche Regulierung

Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin, München und 20 weitere europäische Städte haben härtere Auflagen für Wohnplattformen wie Airbnb gefordert. Durch Vermietungen über das Internet gebe es einen "wachsenden Druck auf die Immobilienpreise", heißt es in einem Aufruf an die EU-Kommission und das Europaparlament, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt. Bezahlbarer Wohnraum werde rar, weil die Wohnungen oder Häuser dem regulären Mietmarkt entzogen würden.

Zu den Unterzeichnern des Aufrufs gehören unter anderem Köln, Frankfurt am Main, Amsterdam, Barcelona, Florenz, Paris, Prag und Warschau. Die Städte begrüßten die Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Regeln für Wohnplattformen modernisieren zu wollen.


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Die Städte wünschen sich laut dem Aufruf einen einheitlichen Rechtsrahmen, der "den Respekt der Gesetze in der gesamten Europäischen Union garantiert". Tourismus sei zwar wichtig, betonten die Kommunen. Zuallererst gehe es aber um eine gute Lebensqualität für die Bürger in ihren jeweiligen Vierteln.


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Airbnb erklärte, das US-Unternehmen arbeite bereits "mit zahlreichen Städten quer durch Europa" zusammen. Städte wie Berlin und Paris haben verschärfte Auflagen für die Wohnplattform erlassen, nachdem die Immobilien- und Mietpreise dort massiv angezogen haben.

afp