Dienstag, 18. Juni 2019

Gläubiger wollen Ex-Großaktionär verklagen Etihad soll für Air-Berlin-Pleite zahlen

Etihad Airways und Air Berlin: Lange waren sie Partner, dann drehte Großaktionär Etihad den Geldhahn zu und Air Berlin flog in die Pleite

Auf den früheren Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, rollt ein juristisches Verfahren zu. Namhafte Gläubigervertreter machen Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich und bereiten eine Klage vor.

Etihad soll insbesondere für die geplatzten Anleihen der Pleite-Airline aufkommen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Januar 2018) unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Die Gläubigervertreter werfen Etihad vor, weitgehende Garantien für Air Berlin abgegeben und dann gebrochen zu haben. Etihad hatte am 28. April 2017 schriftlich die Absicht bekundet, Air Berlin weitere 18 Monate zu unterstützen, Anfang August aber sämtliche Zahlungen eingestellt.

Die nun erhobenen Forderungen gegen den Ex-Großaktionär könnten sich auf 1,5 bis 2 Milliarden Euro summieren. Die Insolvenzverwalter von Air Berlin wollen eine mögliche Klage gegen Etihad bei den nächsten Gläubigerversammlungen am 24. und 25. Januar diskutieren lassen.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Februar-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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