Donnerstag, 23. Mai 2019

Unternehmensführung Der CEO von 2040: Weiblich, technik-begeistert und umweltbewusst

Blick in die Zukunft: Weibliche Chefs gelten als flexibler, interessierter an ihren Mitstreitern und eher willig, ihnen zuzuhören und sie zum Querdenken anzuregen. Sie sind angeblich inspirierender und haben einen höheren ethischen Anspruch an das eigene Tun als Männer.

2. Teil: Werden Frauen den neuen Ansprüchen besser gerecht als Männer?

Nicht nur das Lebensalter, sondern auch die Pensionsgrenzen werden immer höher und künftig werden oft vier, ja sogar fünf Generationen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Erwartungen gleichzeitig nebeneinander arbeiten.

Heute ist es machbar und auch wünschenswert, Talente aus aller Welt einzustellen. Divers besetzte Teams aus aller Welt können rund um die Uhr zusammenarbeiten. Der soziale Druck auf die Unternehmen, sich Umwelt und Mitarbeitern gegenüber verantwortungsvoll zu verhalten, war noch nie höher - geht irgendetwas schief, weiß es über soziale Medien sofort die ganze Welt.

Diese Veränderungen ziehen auch veränderte Ansprüche an das Führungsverhalten nach sich - und es gibt genug Leadership-Gurus, die meinen, dass Frauen den neuen Ansprüchen besser gerecht werden als Männer. Grob generalisierend lässt sich sagen: Sie sind flexibler, interessierter an ihren Mitstreitern und eher willig, ihnen auch zuzuhören und sie zum Querdenken anzuregen. Sie sind inspirierender und sie haben einen höheren ethischen Anspruch an das eigene Tun als Männer.

Fast Company zitiert sogar eine Befragung, in der die Teilnehmer 14 Führungsqualitäten nach ihrer Wichtigkeit bewerten und definieren sollten, welches Geschlecht die jeweilige Eigenschaft wohl eher mitbringt. In zehn der Kategorien lagen die Frauen vorne, darunter in den vier erst genannten: In der offenen und transparenten Kommunikation, beim Führen durch gutes Vorbild, beim Zugeben können von Fehlern und darin, in anderen das Beste zum Vorschein zu bringen.

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