Deutsche Forschung Zwei neue Mitglieder in der Hall of Fame

Die Hall of Fame der deutschen Forschung hat zwei neue Mitglieder: Hans-Jörg Bullinger, langjähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie Nobelpreisträger Klaus von Klitzing wurden in die Ruhmeshalle aufgenommen.
Ausgezeichnete Lebensleistung: Hans-Jörg Bullinger (links), langjähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, wurde gemeinsam mit Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing in die Ruhmeshalle aufgenommen

Ausgezeichnete Lebensleistung: Hans-Jörg Bullinger (links), langjähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, wurde gemeinsam mit Physik-Nobelpreisträger Klaus von Klitzing in die Ruhmeshalle aufgenommen

Foto: DPA

Hamburg/Essen - Ausgezeichnete Lebensleistung: Professor Hans-Jörg Bullinger, langjähriger Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, sowie Professor Klaus von Klitzing, Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und Physik-Nobelpreisträger des Jahres 1985, sind neue Mitglieder der Hall of Fame der Deutschen Forschung. Die beiden Wissenschaftler wurden am Montag Abend bei einer Feier in der Essener Zeche Zollverein aufgenommen.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung zeichnet Wissenschaftler aus, deren Arbeiten einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht haben.

Zu der Festveranstaltung hatten sich rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eingefunden. Darunter Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender Evonik Industries AG, Michael Macht, Produktionsvorstand der Volkswagen AG, und Thomas Kutschaty, Justizminister des Landes Nordrhein-Westfalen.

14 Mitglieder in der Hall of Fame der deutschen Forschung

Die Hall of Fame der deutschen Forschung ist eine Initiative des manager magazins. Sie wird unterstützt von der Initiativkreis Ruhr GmbH, der Evonik Industries AG und Acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften. Die Berufenen werden in einem zweistufigen Verfahren ausgesucht: Ein wissenschaftliches Kuratorium nominiert die Kandidaten, aus denen dann eine unabhängige Jury von Wirtschaftsführern die Laureaten ernennt.

Die Hall of Fame der deutschen Forschung hat nun 14 Mitglieder, darunter Manfred Eigen, Chemie-Nobelpreisträger von 1967, Harald zur Hausen, Medizin-Nobelpreisträger und Karlheinz Brandenburg, Entwickler des Datenkompressionsverfahrens mp3.

Ausführliche Beiträge zu den Ausgezeichneten finden sich im manager magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (20. Dezember) im Handel ist.

Porträt Hans-Jörg Bullinger

Hans-Jörg Bullinger hat die Fraunhofer-Gesellschaft zu einer der weltweit wichtigsten Institutionen für technisch-wirtschaftlichen Fortschritt gemacht. Unter seiner Präsidentschaft wuchs das Budget der Forschungsorganisation auf knapp zwei Milliarden Euro. Bullinger ist selbst ein Beispiel für Entwicklerfleiß: Der gelernte Schlosser hat sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht, studierte Maschinenbau mit einem Begabtenstipendium. Als Berater des Kanzleramts und des Forschungsministeriums hat er die Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation in Deutschland maßgeblich mitgestaltet.

Ausführliche Beiträge zu den Ausgezeichneten finden sich im manager magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (20. Dezember) im Handel ist.

Porträt Klaus von Klitzing

Klaus von Klitzing erhielt den Nobelpreis des Jahres 1985 für eine einzigartige Entdeckung: Der Physiker, heute Direktor am Stuttgarter Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, hatte nachgewiesen, dass sich der elektrische Widerstand nicht nur über Variablen wie Stromstärke und Spannung definieren lässt, sondern auch über Naturkonstanten. Diese Erkenntnis war ein Durchbruch für die Halbleitertechnik; heute beflügelt sie die Mikroelektronik und die Entwicklung von revolutionären Informationstechnologien.

Ausführliche Beiträge zu den Ausgezeichneten finden sich im manager magazin, dessen neue Ausgabe ab Freitag (20. Dezember) im Handel ist.

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