Warnstreiks Coca-Cola-Mitarbeiter wollen mehr Lohn

Die Beschäftigten von Coca-Cola in Deutschland erhöhen den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen. Die Warnstreiks haben begonnen und sollen auf 50 Werke ausgeweitet werden. Die Mitarbeiter verlangen 6 Prozent mehr Lohn.
Braune Brause: rund 10.600 Menschen arbeiten für Coca-Cola in Deutschland

Braune Brause: rund 10.600 Menschen arbeiten für Coca-Cola in Deutschland

Foto: SCOTT OLSON/ AFP

München/Berlin - Bei Coca-Cola  in Deutschland haben Warnstreiks begonnen. An den bayerischen Standorten Traunreut und Memmingen legten Mitarbeiter nach Gewerkschaftsangaben die Arbeit nieder.

Bundesweit sollen am Montag sowie an den nächsten Tagen die Mitarbeiter an insgesamt nahezu 50 Coca-Cola Standorten jeweils für mehrere Stunden in einen Warnstreik treten. Die Gewerkschaft will damit den Druck vor der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 30. Januar erhöhen.

Beide Seiten streiten über eine Lohnerhöhung, die Arbeitszeit sowie den möglichen Abbau von Arbeitsplätzen. Die NGG fordert 6 Prozent mehr Lohn für die 10.600 Beschäftigten in Deutschland bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Coca-Cola hat eine zweistufige Einkommenserhöhung angeboten mit 2,5 Prozent im ersten Jahr und 2,0 Prozent im zweiten Jahr.

rei/dpa
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