Tababkonsum fällt Fiskus vergrault Raucher in Deutschland

Der Zigarettenabsatz in Deutschland ist auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung gesunken. Zigarren und Zigarillos verkauften sich noch schlechter. Beobachter führen das auf die deutlich gestiegenen Steuern zurück.
Wird immer teurer: Sukzessive Steuererhöhungen bis 2015 machen Tabak in Deutschland allmählich zu einem kostspieligen Konsumgut

Wird immer teurer: Sukzessive Steuererhöhungen bis 2015 machen Tabak in Deutschland allmählich zu einem kostspieligen Konsumgut

Foto: Daniel Karmann/ dpa

Wiesbaden - Der Fiskus vermiest den Rauchern in Deutschland zunehmend die Lust am Qualmen: Im vergangenen Jahr wurden 82,4 Milliarden Zigaretten versteuert - 5,9 Prozent weniger als 2011 und so wenige wie nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt berichtet.

Gleichzeitig gingen der Absatz von Zigarren und Zigarillos um 10 Prozent und die Menge des versteuerten Feinschnitts leicht um 0,4 Prozent zurück. Hingegen stieg der Absatz von Pfeifentabak um 12,4 Prozent.

Die Statistiker begründeten diese Entwicklung mit der Erhöhung der Tabaksteuer zum 1. Januar 2012. Bis einschließlich 2015 stehen jeweils zum Jahreswechsel weitere Steuererhöhungen für Zigaretten und Feinschnitt an.

rei/dpa-afx
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