Montag, 24. Februar 2020

Triebwerksprobleme A380 muss erneut notlanden

A380 von Emirates: Die genauen Gründe sind noch unklar

Schon wieder musste ein A380 wegen eines Triebwerksproblems notlanden, diesmal in Sydney. Bereits vor zwei Jahren musste ein A380 der Airline Qantas aus den gleichen Gründen zum Flughafen zurückkehren, nahezu alle Triebwerke wurden daraufhin ausgetauscht.

Sydney/Dubai - Es habe weder Feuer noch Rauch gegeben, teilte die arabische Fluggesellschaft Emirates mit. Allerdings hätten Passagiere einen Funken und ein Geräusch wahrgenommen.

Der A380 war kurz nach dem Start in Richtung Dubai umgekehrt. Emirates will den Zwischenfall an dem vierstrahligen Flugzeug jetzt untersuchen. Bei dem Triebwerk handelt es sich um das Modell GP7000, das von der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney, dem US-Konzern General Electric Börsen-Chart zeigen, dem deutschen Triebwerksbauer MTU Börsen-Chart zeigen sowie den Herstellern Snecma und Techspace gebaut wird.

Der Antrieb ist das Konkurrenzmodell zu dem Triebwerk des britischen Herstellers Rolls-Royce, das vor rund zwei Jahren an einer A380 der australischen Fluglinie Qantas Börsen-Chart zeigen in Flammen aufgegangen war. Daraufhin mussten fast alle Triebwerke des Typs an den Superjumbos ausgewechselt werden.

Der A380 ist das Flaggschiff der EADS-Tochter Börsen-Chart zeigen Airbus. Zuletzt war das Flugzeug wegen Haarrissen in Teilen der Tragflächen in die Schlagzeilen geraten. Die von den Rissen betroffenen Befestigungsklammern müssen nun in allen Exemplaren der A380 ausgetauscht werden.

mg/dpa-afx

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