Donnerstag, 27. Juni 2019

Plus 4,9 Prozent DHL-Pakete werden teurer

DHL-Paketdienst: Im Gegensatz zum Briefgeschäft muss die Bundesnetzagentur Preiserhöhungen im Paketgeschäft nicht zustimmen

Nicht nur bei Briefen müssen Postkunden wohl künftig tiefer in die Tasche greifen. Auch die Deutsche-Post-Tochter DHL Express will ihre Preise für Paketsendungen deutlich erhöhen.

Düsseldorf - DHL Express wird die Preise in Deutschland zum 1. Januar 2013 im Durchschnitt um 4,9 Prozent anheben, kündigte die Deutsche Post an. Als Gründe nannte das Unternehmen die Auswirkungen der Inflation auf die allgemeinen Betriebskosten und höhere Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr.

Doch nicht nur hierzulande werden Kunden zur Kasse gebeten - weltweit würden die Preise im Schnitt um 5 Prozent angehoben, sagte ein DHL. "Die Preiserhöhung dient dem Ausgleich steigender Kosten - darunter auch externe Kosten, die außerhalb unseres Einflussbereichs liegen", erklärte DHL-Chef Ken Allen.

Auch beim Briefporto will die Post Börsen-Chart zeigen die Verbraucher im kommenden Jahr stärker zu Kasse bitten. Der Konzern plant, den Preis für den Standardbrief bis 20 Gramm im nationalen Versand von derzeit 0,55 Euro auf dann 0,58 Euro zu erhöhen, beim nationalen Maxibrief mit einem Gewicht bis 1000 Gramm soll der Preis von 2,20 auf 2,40 Euro in die Höhe geschraubt werden.

Diese Preiserhöhungen hatte die Post bereits angekündigt. Die Bundesnetzagentur als Regulierer für den Briefmarkt muss den Anträgen für das Briefporto aber noch zustimmen. Im Express-Markt ist dagegen keine Billigung der Behörde nötig. Auch US-Konkurrent FedEx Börsen-Chart zeigen hatte in diesem Markt Preiserhöhungen angekündigt.

mg/rtr

© manager magazin 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung