Xstrata-Übernahme Glencore legt nach

Rund 34 Milliarden Dollar bot der Rohstoffriese Glencore für den Bergbaukonzern Xstrata. Dem Großaktionär Katar reichte das allerdings nicht. Nun hat Glencore sein Angebot nachgebessert.
Glencore-Zentrale in der Schweiz: Der Rohstoffhändler tut sich schwer mit der Übernahme des Bergbaukonzerns Xstrata

Glencore-Zentrale in der Schweiz: Der Rohstoffhändler tut sich schwer mit der Übernahme des Bergbaukonzerns Xstrata

Foto: ROMINA AMATO/ REUTERS

London - Im Ringen um eine Übernahme des Bergbaukonzerns Xstrata hat der Rohstoffriese Glencore sein bislang 34 Milliarden Dollar schweres Angebot nachgebessert. Glencore habe einen neuen Vorschlag mit einer höheren Aktientauschquote vorgelegt, teilte Xstrata mit.

Glencore biete nun für jedes Xstrata-Papier 3,05 eigene Aktien statt wie bislang 2,8 Anteilsscheine. Zudem teilte Xstrata mit, Glencore wolle seinen Konzerchef Ivan Glasenberg auch den fusionierten Konzern leiten lassen.

Die Übernahmepläne standen wegen des Widerstands des zweitgrößten Xstrata-Aktionärs, des Golfstaats Katar, vor dem Scheitern. Xstrata sagte wegen des neuen Angebots eine für den Tagesverlauf geplante Hauptversammlung ab. Zuvor hatte bereits Glencore ein für Freitag geplantes Aktionärstreffen kurzfristig verschoben.

Die Xstrata-Aktie  reagierte auf den neuen Glencore-Vorstoß mit einem Kurssprung und notierte in London 9,6 Prozent höher. Das Glencore-Papier verlor dagegen 3,5 Prozent.

mahi/rtr
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