Pharmabranche Stada kommt blendend durch 2011

Der Pharmahersteller Stada hat im vergangenen Jahr von Krise nicht viel mitbekommen. Laut Vorstandschef Helmut Kraft wurden die Geschäftsziele uneingeschränkt erreicht - was ein ordentliches Gewinnwachstum und einen Firmenrekord bedeutet.
Tabletten von Stada: Für den Pharmahersteller war 2011 ein Rekordjahr

Tabletten von Stada: Für den Pharmahersteller war 2011 ein Rekordjahr

Foto: Frank May/ picture alliance / dpa

Hamburg - Der Bad Vilbeler Pharmahersteller Stada  hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht unter der Schuldenkrise gelitten und seine Geschäftsziele voraussichtlich erreicht. "Wir spüren die Krise nicht im Umsatz", sagte Finanzvorstand Helmut Kraft der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wir haben trotz Euro-Schuldenkrise keine Packung weniger verkauft."

Das abgelaufene Jahr bezeichnete Kraft als "operativ insgesamt ein gutes Jahr". Zwar sei das Nettoergebnis durch Forderungsausfälle in Serbien belastet worden. "Wir sind trotzdem zuversichtlich, dass die kommunizierten Finanzziele für 2011 erreicht wurden."

Das würde ein Wachstum des bereinigten Ebitda "im hohen einstelligen Prozentbereich" bedeuten - und einen Rekord in der Firmengeschichte. "Wir prüfen, ob wir die langfristige Prognose anheben," ergänzte er. Zu den umsatzstärksten Medikamenten des Unternehmens habe das Grippemittel Grippostad gehört.

cr/rtr