WAZ Machtwechsel wird auf Sondertreffen eingefädelt

Erst unvorhergesehene Schwierigkeiten, dann neue Fragen und Hindernisse: Nach Monaten gibt der WAZ-Testamentsvollstrecker jetzt grünes Licht für den Machtwechsel. Petra Grotkamp kann den Zeitungskonzern übernehmen. Die Vorbereitungen dazu werden morgen auf einem Sondertreffen abgeschlossen.
Von Klaus Boldt
WAZ-Zentrale in Essen: Hängepartie zerrte an den Nerven

WAZ-Zentrale in Essen: Hängepartie zerrte an den Nerven

Foto: dapd

Hamburg - Der Eigentümerwechsel bei dem Essener Zeitungskonzern WAZ gestaltet sich ein wenig mühevoller und zeitraubender, als erwartet: Petra Grotkamp, die ihren Mitgesellschaftern, den drei Enkelkindern von Erich Brost, 470 Millionen Euro für deren 50-Prozent-Anteil geboten hat, bringt das Geschäft möglicherweise erst nach Silvester zum Abschluß - dann freilich mit Rückwirkung zum 1. Januar. Womit der Angelegenheit zumindest kalendarisch noch alle Reize des Neuen und Erfrischten verliehen würden.

Ursprünglich hatte Grotkamp, die Ehefrau des früheren WAZ-Generalkommandanten und Chefstrategen Günther Grotkamp, gehofft, den Handel schon im Oktober, spätestens aber im November über die Bühne zu bringen. Doch es tauchten immer wieder unvorhergesehene Schwierigkeiten auf, die beseitigt, neue Fragen, die beantwortet, und Hindernisse, die überwunden werden mußten. Und immer noch sind nicht alle Probleme gelöst.

Vor allem die Finanzierung bereitet Kopfzerbrechen und Komplikation: Sie wurde strapaziöser in dem Maße, wie sich die Euro-Krise verschärfte und festsetzte, auch in den Köpfen der Banker, die nun Achtung, Skepsis und Vorsicht walten lassen im Umgang mit Kreditnehmern und auch im Falle der Grotkamps Nachverhandlungen wünschten und kräftezehrende Forderungen stellten.

Doch nicht nur die Geldinstitute mussten für das Geschäft gewonnen werden, sondern zuvörderst der Testamentsvollstrecker Peter Heinemann, Anwalt aus Essen: Denn die Brost-Enkel dürfen erst 2015 über ihr Erbe verfügen, weshalb der Fall bei ihm seit einigen Monaten zur Entscheidung lag.

Bei der Abwicklung des Geschäfts behilflich

Heinemann, der Sohn des früheren Bundespräsidenten und Bruder der Theologin Uta Ranke-Heinemann, ist dafür bekannt, das Wider und Für jeder Entscheidung mit wissenschaftlicher Exaktheit zu ergründen und mit geradezu erbitternder Genauigkeit zu erwägen.

Aber er hat nun seine Prüfung in aller Ausführlichkeit abgeschlossen, sorgfältig und penibel, wie er ist, und dem Geschäft seinen Segen erteilt. Dies meldete er den Grotkamps am Mittwoch auf dem Postwege. Er bot ihnen darüber hinaus auch an, bei der Abwicklung des Geschäftes behilflich zu sein.

Dies war eine gute Nachricht. Nun steht dem Machtwechsel an der Ruhr nichts mehr im Wege - sieht man einmal ab von einer Finanzierungslücke in Höhe von 50 Millionen Euro ab, die schon in den nächsten Tagen geschlossen werden soll.

Entscheidung am Freitag

Die Vorbereitungen dazu werden am morgigen Freitag, dem 16. Dezember, getroffen, und zwar auf einer Sondersitzung der Funke Familiengesellschaft (FFG), in der sich die Nachfahren von Jakob "Köbes" Funke organisiert haben: die Holthoffs, die Schubries' und die Grotkamps. Sie dritteln sich die andere Hälfte der WAZ-Gruppe.

Im Wesentlichen geht es darum, die Vinkulierung der WAZ-Anteile zu lockern oder sogar gänzlich aufzuheben und damit ihre Hinterlegung als Sicherheit und Pfand zu ermöglichen.

Denn darin bestand bislang die größte Erschwernis: Dass die Grotkamps, die einen Kredit von rund 200 Millionen Euro benötigen, ihre WAZ-Beteiligung nicht beleihen dürfen. Und mit ihrem Privatvermögen bürgen, dies wollte Petra Grotkamp mitnichten.

Ihre FFG-Mitgesellschafter Renate Schubries, eine Schwester, und Stephan Holthoff-Pförtner, der Adoptivsohn ihrer im Sommer verstorbenen anderen Schwester Gisela Holthoff, werden der notwendigen Satzungsänderung ihre Zustimmung vermutlich nicht versagen, wenngleich sie sie auch nicht bedingungslos erteilen.

Schwebezustand zerrt an den Nerven

Denn sie selbst sind daran interessiert, vielleicht mehr noch als die Grotkamps selbst, dass ihr Besitz fungibel, das heißt endlich auch an Dritte verkäuflich wird, ohne Vorkaufsrechte beachten oder Zustimmungserfordernisse von Mitgesellschaftern erfüllen zu müssen.

Der Rest sei jetzt nur noch Rechtstechnik, heißt es bei den Beteiligten. Ob dies stimmt, wird man sehen. Bummelei jedenfalls kann sich das Unternehmen nicht mehr leisten, die Zeit drängt.

Bodo Hombach, Spitzenvertreter der Brost-Fraktion in der WAZ-Führung, hält sich mit Verordnungen und Vorentscheidungen aus verständlichen Gründen zurück; der FFG-Delegierte Christian Nienhaus wiederum zeichnete sich in den vergangenen drei Monaten auch nicht durch Initiative oder Vorausschau aus.

Der Schwebezustand zerrt allenthalben an den Nerven der Kader, vieles bleibt unerledigt, anderes gleich ganz liegen und einiges wird sogar vergessen. Eine rasche Klärung der Macht- und Eigentumsverhältnisse ist erforderlich.

Rückzug, Abbau und Ladehemmung

WAZ-Gruppe: Übernahmepoker geht in die letzte Runde

WAZ-Gruppe: Übernahmepoker geht in die letzte Runde

Foto: dapd

Die WAZ-Gruppe verlegt 40 Zeitungen ("Westdeutsche Allgemeine", "Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung") und mehr als 100 Zeitschriften ("Gong", "Das Goldene Blatt", "Die Aktuelle"), sie ist mit einem Umsatz von gut einer Milliarde Euro ein Zeitungsriese - und kommt doch nur noch trippelnd wie ein Zwerg voran.

Jahrzehntelang hatten sich die Konstruktionsfehler in der Unternehmensarchitektur kaum bemerkbar gemacht, das Zeitungsgeschäft blühte, es gab nur wenige Branchen, in denen Managementfehler so schnell verziehen wurden wie im Nachrichtengewerbe.

Doch die Strukturkrise der Medien und die Konkurrenz durch die Flut kostenloser Angebote im Internet haben alles verändert. Die WAZ-Gruppe, tief im Revier verwurzelt und solide gebaut, leidet unter den paritätischen Gesellschafterverhältnissen und darunter, dass viele mitreden, aber niemand das Sagen hat.

Weil keine Partei die andere ausstechen oder überflügeln kann, sich sogar fremd und unverträglich gegenüberstehen (die Funkes sogar untereinander uneins und verzankt waren) und weil alle Entscheidungen trotzdem einstimmig fallen müssen, ist die WAZ zu einer Großanstalt für (faule) Kompromisse geworden. Patt und Blockade herrschen in der Essener Subkultur: Rückzug, Abbau und Ladehemmung.

Verkauf nicht möglich

Deshalb fand der Vorstoß der Grotkamps allgemeines Gefallen. Dies gilt natürlich besonders für die drei Brost-Enkel: Bernhard, Hannah und Theresa, die Kinder des von Erich Brost verstossenen, enterbten und immer noch mit Hausverbot belegten Martin Brost.

Die Kinder leben in München und sind ohne jede Bindung zu dem Unternehmen ihres Großvaters. Und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie wegen der fast traumatischen Beziehung ihres Vaters zu dem Pressebetrieb selbst eine gewisse Abneigung dagegen gefasst haben. Die Medienindustrie ist nichts, was ihnen Begeisterung einflößte oder sie zu Freudentänzen animierte.

Doch ein Verkauf war aufgrund der Anteilsvinkulierung nicht möglich - und so mussten sie lange Zeit auf ein Angebot eines Mitgesellschafters warten, das schließlich im August auch einging und die Dinge in Bewegung setzte.

Wenig später folgte sogar eine Offerte des Axel Springer Verlags ("Bild", "Welt"), deutlich höher als jenes der Grotkamps: Die Berliner Zeitungszaren wollte die günstige Gelegenheit eines bevorstehenden Eigentümerwechsels bei einem Wettbewerber nicht tatenlos verstreichen lassen und stellten 1,4 Milliarden Euro für die gesamte WAZ-Gruppe in Aussicht.

Mit Gutachten im Übernahme-Poker

Kaufinteressent: Mathias Doepfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG

Kaufinteressent: Mathias Doepfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG

Foto: dapd

Aufgrund des herrschenden Einstimmigkeitsprinzips prallte Springer jedoch am prompten Veto der Grotkamps und die Schubries zurück. Dennoch machte das lukrative Springer-Angebot ein Wertgutachten notwendig, das der Testamentsvollstrecker Heinemann bei Price Waterhouse Cooper in Auftrag gab: Denn er wollte sich nicht eines Tages dem Vorwurf oder sogar der Klage ausgesetzt sehen, den Brost-Anteil unter Wert verkauft zu haben.

Die PWC-Tester kamen zu einem ähnlichen Ergebnis wie zuvor schon die Gutachter von KPMG, die von der Brost-Seite für eine Stellungnahme angeheuert worden waren: Dass der von Grotkamp gebotene Preis von 470 Millionen Euro wohl fair und marktgerecht sei, zumindest in einer fairen und marktgerechten Spanne sich befände.

Von Fairneß und Marktgerechtigkeit im engeren Sinne kann man freilich nicht sprechen, bei einer Ware, die auf dem Markt praktisch unverkäuflich ist und deren Preis sich nicht nach der Nachfrage richtet.

All dies nahm jedoch weitere Zeit in Anspruch, desgleichen die Gespräche, ob man nun, vor dem Hintergrund des Springer-Angebots, nicht eine Besserungsklausel in den Kaufvertrag aufnehmen sollte, die den Brost-Enkeln zumindest eine Beteiligung an künftigen Verkaufserlösen zuerkannt hätte.

Die Geduld aller auf die Probe gestellt

Die Grotkamps haben sich der Aufnahme einer solchen Klausel stets widersetzt, zumal sie der Auffassung sind, einen Preis am oberen Rand des Erträglichen geboten zu haben. Und man erzählt sich, dass es ihnen auch gelungen sei, den Wunsch nach künftiger Nachbesserung wegzuverhandeln. Im Gegenzug wollen sie , wie ein Beteiligter sagt, eine "respektable Bindungsfrist akzeptieren".

Damit sind zwar die Voraussetzungen für eine Übernahme der Brost-Holding geschaffen worden, aber längst nicht alle Hürden genommen: Denn die Gespräche mit den Bankern, denen ständig etwas Neues einfiel, was sie fordern könnten, verliefen zäh und stellten die Geduld aller auf eine Probe.

Die Eurokrise hat die allgemeine Nervosität gesteigert. Und in der vergangenen Woche erschien selbst ein Abbruch der Verhandlungen nicht mehr völlig ausgeschlossen. "Es ist hart", sagt einer aus dem engsten Kreis: "Es ist wie Poker."

Banker fordern Einvernehmen und Entspannung

WAZ: Dominierende Regionalzeitung im Ruhrgebiet

WAZ: Dominierende Regionalzeitung im Ruhrgebiet

Foto: DPA

Die Institute verlangen Sicherheiten und erwarten von den Grotkamps, dass die sich am morgigen Freitag bei ihren FFG-Mitgesellschaftern durchsetzen und die Zustimmung erhalten, ihre WAZ-Anteile zu beleihen.

Falls dies gelingt, wäre zugleich eine weitere wichtige Forderung der Banker erfüllt: jene nach Einvernehmen und Entspannung, Einigkeit und Einklang unter den Gesellschaftern. Denn niemand verleiht gerne 200 Millionen Euro an einen zerstrittenen Haufen alter Leute in einer Branche, die man nicht gerade zu den wachstumsstärksten und zukunftsträchtigsten zählt.

Am Friedenswillen der Grotkamps indes herrscht kein Zweifel mehr: Schon die turnusmäßige Tagung der Funke-Fraktion am 7. Dezember in der Essener WAZ-Zentrale, war vorweihnachtlich-versöhnlich vonstatten gegangen. "Es war wie im Himmel, und Petra Grotkamp schlug die Schalmei", sagt einer und deutet an, dass sie in der Vergangenheit meist zur E-Gitarre gegriffen und Verzerrer samt Wahwah-Pedal eingeschaltet hatte.

Was die Finanzierung angeht, stehen stehen Petra und Günther Grotkamp heute vor ähnlichen Problemen wie ihr FFG-Kompagnon Stephan Holthoff-Pförtner vor drei Jahren: Er hatte damals seinen Bruder mit 85 Millionen Euro abfinden müssen, konnte den Betrag aber ebenfalls nicht über Banken finanzieren, weil auch er seine WAZ-Anteile nicht als Sicherheit hinterlegen konnte.

Ohne Wissen seiner Mitgesellschafter hatte er sich das nötige Geld von der inzwischen verstorbenen Gründerwitwe Anneliese Brost geliehen, von der Gegenseite also, und ihr im dafür Kooperation und als Sicherheit eine Option auf den Holthoff-Anteil zugesichert.

Aufruhr und Skandal hatten geherrscht, Unruhen und Empörung waren entzündet im Funke-Lager, als die Geheimverträge öffentlich wurden (s. mm 7/11). Und es waren die Grotkamps, die sich hintergangen fühlten, Holthoff mit Klage auf Ausschluß aus dem Gesellschafterkreis drohten, da er gegen die Vertragsrechte der Funke-Truppe verstossen hätte.

Von Klagen und rechtlichen Schritten redet heute selbstverständlich niemand mehr. Die Banken wären auch mehr als unfroh, davon zu hören. Aber die Verträge, die die Holthoffs damals hinter dem Rücken ihrer Miteigner geschlossen hat, sind dadurch, dass man über sie schweigt, nicht aus der Welt zu bringen.

Die Brost-Enkel sind nun der Auffassung, dass Kooperations- sowohl wie Optionsvertrag Vermögensbestandteile der Brost-Holding und dergestalt im Verkaufspreis von 470 Millionen Euro enthalten seien.

Letzte Details der Finanzierung vor Klärung

Günther Grotkamp: Ehemals WAZ-Justiziar, seit 1986 mit Petra Grotkamp verheiratet

Günther Grotkamp: Ehemals WAZ-Justiziar, seit 1986 mit Petra Grotkamp verheiratet

Foto: DPA

Die Grotkamps wiederum, fern jeder Massenerhebung und Meuterei, haben auf der Dezembertagung am 7. des Monats noch einmal ausdrücklich ihre Entschlossenheit bestätigt, auf die Rechte verzichten zu wollen, die sich aus den Abkommen ergeben, und dass dieser Verzicht auch bereits "schriftlich dokumentiert" sei.

Kurz und gut, sie wollen die Ansprüche weder nutzen noch kaufen und folgerichtig auch weniger für den Brost-Anteil bezahlen. Die Brosts indes sehen dies etwas anders und nehmen einen nicht uninteressante Standpunkt ein: Weil sich die mit den Holthoffs vertraglich fixierte Kooperation nicht erzwingen lasse, seien die Verträge, auf denen sie beruhe, auch nichts wert - weshalb sich der Preis durch ihren Abzug logischerweise auch nicht senke.

Für Rechtstechniker und -philosophen öffnen sich hier vielfältige Deutungsmöglichkeiten. Ein Interesse der Grotkamps an der Durchsetzung dieser Ansprüche, selbst wenn sie sie kauften, läßt sich aber schwerlich erkennen. Denn sollten sie eines Tages, wenn die Zustimmung zu irgendeiner Investition erforderlich ist, ihren Mitgesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner gegen seinen Willen auf die 2008 getroffene Kooperationszusage verpflichten wollen, führte dies zu einer Verrechtlichung und zöge womöglich zahlreiche Prozesse nach sich durch alle Instanzen bis zum BGH.

Vor allen Dingen aber würde keine Bank der Welt auf dieser Grundlage 200 Millionen Euro verleihen, mit der Aussicht nämlich, dass ihr Kreditnehmer jahrelange Rechtshändel auszufechten hat.

In den nächsten Tagen geht es nun darum, letzte Details der Finanzierung zu klären. Eine Pikanterie am Rande besteht darin, dass sich Martin Brost, der enterbte, aber einst mit viel Geld abgefundene Gründersohn, nach dem Dafürhalten Grotkamps an der Transaktion mit einem Darlehen in zweistelliger Millionenhöhe beteiligen sollte.

Beim Preis noch einen Tick entgegenkommen

Er, Martin Brost, habe schließlich den Auskauf seiner Kinder betrieben und eingefädelt. Da sei es nur recht und billig, wenn auch er einen Beitrag zum schnellen Abschluß liefert. Die Grotkamps und ihre Banken würden es ihm danken.

Nur, danach steht Brost gar nicht der Sinn. Er hat den Antrag abgelehnt - und zur Zeit läßt sich die Frage nicht einmal beantworten, ob seine Hilfe überhaupt noch nötig ist. Wenn ja, würden die Grotkamps ihm sicherlich beim Preis noch einen Tick entgegenkommen.

Eine Geschichte über den Eigentümerwechsel bei der WAZ wäre nicht vollständig ohne den Hinweis darauf, dass die Grotkamps im Erfolgsfall zwar 66,67 Prozent der Kapitalanteile kontrollieren (die 50 Prozent, die sie von den Brosts kaufen, sowie die eigenen durchgerechnet 16,67 Prozent), aber nur 50 Prozent der Stimmrechte.

Sie verfügen zwar über den vollen Stimmanteil der Brost-Seite, bleiben in ihrer eigenen Gruppierung aber, dem Funke-Lager, aufgrund der Verpflichtung zur Stimmbindung in der Minderheit, da sie nur über ein Drittel der Anteile gebieten und demnach von den Holthoffs und Schubries überstimmen werden können. Dann herrschten schlimmstenfalls auch im nächsten Jahr wieder Patt und Blockade.

"Eines nach dem anderen", heißt es dazu im Grotkamp-Lager. Nicht ausgeschlossen, dass man sich im kommenden Jahr auch des Holthoffs- oder Schubries-Anteils zu bemächtigen versucht. Auch eine Kooperation mit anderen Verlagen ist vorstellbar, etwa mit Springer in Österreich ("Krone"). "Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist."

Verwandte Artikel

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.